Nietzsche und das Geld. Nietzsche in der Diskussion

ISBN: 978-3-8260-6669-6
Autor: Fiebig, Nils
Erscheinungsjahr: 2019
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Art.Nr.: 6669
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ISBN: 978-3-8260-6669-6
Erscheinungsjahr: 2019
Seitenanzahl: 208
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Rechtzeitig zum 175. Geburtstag Friedrich Nietzsches untersucht das Buch zum ersten Mal das differenzierte Verhältnis und den Umgang des Philosophen und seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche mit dem Thema Geld und beleuchtet damit eine ganz private Facette von Nietzsches Leben, Schaffen und Nachleben.
Philosoph, Geschäftsmann und Investor – während Nietzsche ab 1872 eine nachhaltige Kapitalismuskritik entwickelte und seine Einschätzung über die Akteure der Hochfinanz durch die jüngsten Finanzkrisen nichts von ihrer Aktualität verloren hat, versuchte er für seine persönlichen Geldanlagen – wie alle Spekulanten – die höchste Rendite zu erzielen. Seine charismatische Schwester setzte alles daran ihn um seine Ersparnisse zu bringen, um mit seinem Geld an der Seite des Antisemiten Bernhard Förster in Paraguay eine deutsche Kolonie zu gründen. Nach dem Scheitern ihrer kolonialen Ambitionen und dem geistigen Zusammenbruch ihres Bruders wusste Elisabeth Förster-Nietzsche die Gunst der Umstände für sich zu nutzen und sicherte sich den Zugriff auf sein literarisches Erbe. Was ihr an philologischen Voraussetzungen fehlte, wusste sie durch ausgeprägten Geschäftssinn auszugleichen. Konsequent entwickelte sie Nietzsche zu einer unverkennbaren literarischen Marke, mit der sie ein Vermögen verdiente. Den Namen Nietzsches wusste sie beim Fundraising für ihr Archiv geschickt einzusetzen und sie konnte als Mäzene genau die Profiteure des Finanzwesens an sich binden, die ihr Bruder scharf kritisierte.

Der Autor:
Nils Fiebig, geboren 1966, studierte Betriebswirtschaftslehre in München, seit 2004 ist er Vorstand der Richard M. Meyer Stiftung. Zuletzt erschien 2018 sein Buch Der Kampf um Nietzsche – das erstmals die Gerichtsprozesse von Elisabeth Förster-Nietzsche dokumentiert, mit denen sie ihre Deutungshoheit über ihren Bruder Friedrich Nietzsche absichern wollte.

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