Von Orpheus zu Edna Millay. Sonette und Übertragungen von Marlis Thiel

ISBN: 978-3-8260-7056-3
Autor: Thiel, Marlis / St. Vincent Millay, Edna
Year of publication: 2020
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Product No.: 7056
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ISBN: 978-3-8260-7056-3
Year of publication: 2020
Pagenumbers: 358
Language: deutsch
Short description: Sonette bergen einen Zauber in sich. Selbst wenn sie von Schwerem handeln, wirken sie leicht, ohne harmlos zu sein. Sie setzen sich mit der Welt, aus der sie stammen, sehr wohl auseinander. Baudelaire hat das Sonett für das Neunzehnte Jahrhundert auf die Höhe der Kunst gebracht, Edna St. Vincent Millay für das Zwanzigste. Dazwischen klaffen Abgründe, Kriege, Generationen… Und noch länger ist der Weg zu Shakespeare zurück, oder zu Orpheus, dem mythischen Urahn aller Sprachkunst. Vierzehn Zeilen sind es, nicht mehr. Schon in sich selbst eine Übersetzung: Dass aus dem Chaos eine Form werde. Und aus vierzehn Zeilen eine Welt, die lebt, die bezaubert… Das Buch versammelt Sonette der bekannten Bremer Schriftstellerin und Übersetzerin Marlis Thiel, gefolgt von Sonetten der vor 70 Jahren verstorbenen amerikanischen Lyrikerin Edna St. Vincent Millay (1892– 1950), über die Rudolf Borchardt gesagt hat, Europa habe »seit einem Menschenalter eine solche Sammlung von Meisterwerken nicht mehr erlebt«. Mit Schärfe und Zartheit hat Marlis Thiel diese Sonette übertragen und auf wunderbare Weise mit den ihren ins Gespräch gebracht.

Die Autorinnen
Marlis Anita Thiel, Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Soziologie in Göttingen, Berlin und Bremen. 1998 Promotion mit einer Monographie über Klaus Mann (Klaus Mann: Die Sucht, die Kunst und die Politik (1998)). Weitere Veröffentlichungen: Dieses Blaue des Himmels (2001), Vielleicht das Meer (2005), Der Kaufmann und der Dichter (2011). Lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Bremen. Bei K&N ist 2018 ihre viel beachtete Übertragung von Charles Baudelaires Les Fleurs du Mal erschienen. Edna St. Vincent Millay (1892–1950) wuchs in Chamden (Maine) auf, wandte sich schon in jungen Jahren der Lyrik zu und wurde mit ihrem Gedicht ›Renascence‹ einem größeren Lesepublikum bekannt. Für Ihre Gedichtbände The Harp-Weaver und Other Poems erhielt sie 1923 den Pulitzer-Preis. 1943 erhielt sie die Frost Medal der amerikanischen Gesellschaft für Sprache und Dichtung. Sie starb am 19. Oktober 1950.

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