"Gegen Ironie sind sie machtlos" Eine medienkritische Untersuchung von Elfriede Jelineks subversiver Rhetorik. Epistemata Literaturwissenschaft, Bd. 897.

ISBN: 978-3-8260-6427-2
Autor: Weirauch, Sebastian
Band Nr: 897
Erscheinungsjahr: 2018
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Art.Nr.: 6427
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ISBN: 978-3-8260-6427-2
Band Nr: 897
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 192
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die Romane und Theaterst√ľcke der Nobelpreistr√§gerin Elfriede Jelinek widmen sich kontroversen Themen wie Sexismus, Rassismus und rechter Ideologie. Dass die Autorin aufkl√§rerische Absichten verfolgt, ist in der Forschung und in der breiten √Ėffentlichkeit l√§ngst zu einem Gemeinplatz geworden. Jelinek, so das g√§ngige Bild, greife in ihren Texten mediale Stereotype und Klischees auf, um verborgene Verdr√§ngungs- und Manipulationsmechanismen zu entlarven. Doch oftmals wird dabei √ľbersehen, dass auch Jelinek selbst auf eine subversive Rhetorik zur√ľckgreift, die sich manipulatorischer Mittel bedient. Zentral f√ľr diese Rhetorik ist Jelineks ironische Haltung der ‚ÄěIchlosigkeit‚Äú, mit der die Autorin ihr biographisches Ich im Schreibprozess verschwinden l√§sst. In seiner neuen Studie untersucht Sebastian Weirauch Jelineks subversive Rhetorik anhand dreier exemplarischer Werke: Die Ausgesperrten (1980), Die Kinder der Toten (1995) und Winterreise. Ein Theaterst√ľck (2012). Mit den Mitteln aktueller Erz√§hl- und Literaturtheorie zeigt er die rhetorischen Implikationen von Jelineks ironischer Haltung auf. Daran anschlie√üend rekonstruiert er aus einer medienkritischen Perspektive die Entwicklung der subversiven Rhetorik und verortet sie im Kontext politischer und kultureller Z√§suren.
Der Autor:
Sebastian Weirauch studierte Literaturwissenschaft und Soziologie an der RWTH Aachen und an der Stanford University. Tätigkeiten als Pfleger, Medienpädagoge, Sozialforscher, (Radio-)Journalist und Lecturer.

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