Am Rand der Tonalität. Brüche – Rekonstruktionen – Nachleben. ca. 500 Seiten, ca. € 50,00

ISBN: 978-3-8260-6117-2
Autor: Helbing, Volker / Jeßulat, Ariane / Polth, Michael (Hrsg.)
‹‹ Back to Products-Choice
0,00 EUR
Write Evaluation
Shipping time: erscheint demnächst
Product No.: 6117
back
ISBN: 978-3-8260-6117-2
Language: deutsch
Short description: Problemstellung: Tonalität und Atonalität aus historischer und systematischer Perspektive – H. Fladt: Meine Tonalitäten. Über vielfach gespaltene Rezeptionsweisen eines problematischen Begriffs – T. Popovic: Harmonische Tonalität als Kulturgrenze. Zur Rolle der Tonalitätskonzepte in der auf Indien bezogenen, britischen Musik und dem Musikschrifttum der Kolonialzeit – D. Schiltknecht: Tonalität als Ausdruck der Intervallwahrnehmung. Skizzierung eines Intervallbegriffs im Spannungsfeld zwischen Musik-Theorie, -Kognition und Psychoakustik – J. P. Sprick: Ambivalenz zwischen Tonalität und Atonalität um 1900 - analytische und theoriegeschichtliche Überlegungen – Alte Tonalität: Brüche und Aufl ösungserscheinungen im Übergang zwischen Romantik und Moderne aus der Perspektive aktueller Forschung – K. Bodamer: Überlegungen zur späten Kammermusik Gabriel Faurés – C. Bornheimer: César Franck - Beobachtungen zu Tonalität und Tonalitätsbegriff – T. Fasshauer: Tonalität in der „mittleren Musik“ um 1900 – A. Gatz: Anton Webern. Späte Tonalität in den frühen Liedern – M. Grabow: Harmonik und Tonalität in Lutoslawskis frühen 12-Ton Kompositionen – C. Guillotel-Nothmann: „[...] so manche Wendung [...], die auf unserem tonalen Erfi ndungsfeld nicht wächst“? Transformation der „alten Tonalität“ bei Max Reger – S. Knappe: Alban Bergs Komponieren zwischen Tonalität, Atonalität und Reihentechnik – J. Kohlmann: „Klangliche Modifi kationen“ der Tonalität im 19. Jh. - über die funktionale Rolle von Akkordwechsel in Klangfl ächen – M. Lehner: „bis an die äußersten Grenzen der Tonalität“. Funktionsweisen tonaler Dramaturgie im Musiktheater Richard Strauss’ – G. Luchterhandt: Tonale Hitzeverteilungsmuster bei Max Reger – M. Polth: Tonalität in Debussys „La mer“ – S. Rohringer: Zur Harmonik bei Jean Sibelius – U. Scheideler: Tonalität in den späten Sinfonien Hans Werner Henzes – S. Sönksen: Leittonlose Tonalität bei Satie – K. Steinhäuser: Verzerrte Wirklichkeit - Verzerrte Tonalität Analytische Refl exionen über Mahlers Wunderhorn- Lied „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ und den 3. Satz seiner 2. Sinfonie – Harmonielehre – Tonalität – Atonalität: Neue Paradigmen in Forschung und Lehre – F. Froebe: Johann Jakob Frobergers Meditation sur ma mort future – B. Haas: Musik auf Abwegen – A. Jeßulat: Mendelssohns „Reihentechnik“ – Tonale Konzepte, Residuen und Zitate in aktueller Komposition – M. Aydintan: Überlegungen zur Tonalität im Werk Reinhard Febels – V. Helbing: Polymodalität als ästhetische Notwendigkeit in den späten Konzerten Ligetis – T. Rojo Poller: Exzentrische Kreise - über das Verhältnis von Tonalität und Totalität aus Sicht eines Komponisten – G. Schröder: Haas’ anachronistische Harmonien – J. H. Schröder: Der solitäre Dur-Dreiklang als Relikt und Sehnsuchtsort – O. Janjuš / J. Stark / K. Thalmann: Grete Trakls Lieder - Versuch einer Kontrafaktur zwischen Expressionismus und zeitgenössischer Komposition – M. Stepec / B. Schneider / F. Mahr: Tonalität nach 1915 - Ein archäologisches Experiment zwischen Stilkopie und Komposition – C. J. Wiesener: Berliner Tonalitäten. Neue Musik vor dem Hintergrund kultureller Umbrüche.
Die Herausgeber Volker Helbing ist seit 2011 Professor für Musiktheorie an der HMTM Hannover. Forschend befasste er sich vor allem mit Ravel, der französischen Musiktheorie des 19. und 20. Jh. sowie einigen Komponisten des späten 20. und frühen 21. Jh. (mit Ligeti im Zentrum). Ariane Jeßulat ist seit 2015 Professorin für Musiktheorie an der UdK Berlin. Ihren Forschungsund Publikationsschwerpunkt bilden die Musik Richard Wagners und das zeitgenössische experimentelle Musiktheater. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH). Michael Polth ist seit 2002 Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule Mannheim. Seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkt bildet die Theoriebildung zum musikalischen Zusammenhang des 18. und 19. Jh. Von 2008 bis 2015 war er Mitherausgeber der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH).

Shipping costs:

up to 500 gr. 3,50 EUR
up to 1 kg 6,00 EUR
up to 2 kg 12,00

We accept Visa- and Mastercard!