Vakante Landschaft. Postindustrielle Geopoetik bei Kerstin Hensel, Wolfgang Hilbig und Volker Braun. Epistemata Literaturwissenschaft, Bd. 868.

ISBN: 978-3-8260-6099-1
Autor: Probst, Inga
Band Nr: 868
Year of publication: 2016
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Product No.: 6099
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ISBN: 978-3-8260-6099-1
Series Nr: EpiL
Band Nr: 868
Year of publication: 2016
Pagenumbers: 324
Language: deutsch
Short description: Die Monographie behauptet, dass der sozio-ökonomische Strukturwandel einen festen Platz in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hat. Kerstin Hensel, Wolfgang Hilbig und Volker Braun begleiten diesen Wandel literarisch. Sie zeigen die massiven Umgestaltungen der Arbeits- und Lebensrealitäten vor und nach 1989, mithin den zunächst schleichenden, dann abrupten Abschied vom Industriezeitalter samt der sukzessiven Ausweitung postfordistischer Arbeitsweisen. Diese Transformationsprozesse hinterlassen Spuren: Die ehemals industriell ausgebeuteten Landschaften des Erzgebirges, des Leipziger Südraums und der Niederlausitz, die von den hier analysierten Texten erkundet werden, unterliegen einem Prozess der Umstrukturierung zu ‚Natur-‘, Freizeit- und Dienstleistungslandschaften. In der sozialkonstruktivistisch grundierten, sozialwissenschaftlich, landschaftsplanerisch und -gestalterisch flankierten Literaturanalyse dieser Studie wird aus den Texten eine Geopoetik der vakanten Landschaft herausgearbeitet, die deren (Deutungs-)Offenheit für den individuellen Landschaftsbetrachter, aber auch für jegliche Form ideologischer Indienstnahme betont.
Die Autorin Inga Probst promovierte mit der vorliegenden Arbeit an der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind deutschsprachige Gegenwartsliteratur, die Literaturen Ostmitteleuropas, die Literatur der DDR, Narrative der Arbeit und postindustrielle Kulturen.

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