The Bayreuth Enterprise.

ISBN: 978-3-8260-6011-3
Autor: Tögl, Gero
Erscheinungsjahr: 2017
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Art.Nr.: 6011
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ISBN: 978-3-8260-6011-3
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 176
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Wagner studies are traditionally occupied with the persona of Richard Wagner. Only recently, scholars have started to engage in debates over Wagner's Bayreuth Festival project in the context of global history, theatre management, and the social sciences. This monograph reassesses the early history of the Bayreuth Festival between 1848 and 1914 from the perspective of a transnational social project dedicated to the 'regeneration' of modern societies and institutional reform. Based on recent debates in globalization theory, ethnography, and anthropology it focusses on the interplay of seemingly contradictory aspects: financing and anti-capitalist ideology; nationalism and the cosmopolitan reach of Wagner's ideas; artistic monopolization and global marketing. This book follows the translation of the Meister's initial ideas into an organizational body for opera production and presents a number of surprising results.
Bis heute ist die Wagnerforschung durch Auseinandersetzungen um die Person Richard Wagner geprägt, wobei vor allem drei Aspekte des „Phänomens Wagner“ auffallend vernachlässigt werden: die globale Reichweite der Wagnerkontroverse bereits im 19. Jahrhundert, das Festspielprojekt in seiner historischen Genese und ideologischen Vorbildwirkung, wie auch die pragmatischen Anteile der Organisation und Finanzierung des Festspielprojektes und der weltweiten Anhängerschaft des „Meisters“. Die nun vorliegende englischsprachige Monografie stellt diese Aspekte in den Mittelpunkt. Im Anschluss an sozialwissenschaftliche und historiografische Debatten aus dem Feld der Globalisierungstheorie wird das Bayreuther Festspielprojekt und seine Identifi kation mit der Person Richard Wagners als transnationales Gesellschaftsprojekt beschrieben, indem bislang als Widersprüche aufgefasste Aspekte wie Finanzierung und antikapitalistische Kunstideologie, nationale Vereinnahmung und kosmopolitische Wirkung, künstlerische Monopolisierung und globale Vermarktung als miteinander wechselwirkende Aspekte einer Unternehmensgeschichte des 19. Jahrhunderts neu interpretiert werden und zu teils verblüffenden Erkenntnissen führen.
The author, Gero Tögl, graduated from Ludwig-Maximilians-University Munich in Dramaturgy, a joint program with the Bavarian Theatre Academy August Everding. He holds a PhD in Theatre Studies (LMU 2015) and taught at LMU, the Bavarian Theatre Academy, and Schauspielschule Zerboni in Munich. Gero Tögl worked 2004-2012 as dramaturg for PATHOS Munich, and 2010-2016 as research fellow and post-doc for the DFG Reinhart Koselleck project Global Theatre Histories at LMU. Currently, he works for the Culture and Arts Funding Department of the Federal State of Styria in Graz, Austria.
Der Autor Gero Tögl studierte Dramaturgie an der Ludwig- Maximilians-Universität München. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er 2015 im Fach Theaterwissenschaft promoviert. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt Global Theatre Histories am Institut für Theaterwissenschaft.

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