Vatermord. Vergriffen. Der Titel ist unter ib@uni-krimi.at und www.uni-krimi.at. erhältlich.

ISBN: 978-3-8260-4932-3
Autor: Bernardi, Isabel
Year of publication: 2012
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Product No.: 4932
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ISBN: 978-3-8260-4932-3
Year of publication: 2012
Pagenumbers: 196
Language: deutsch
Short description: „Die Stimme des Intellekts ist leise.“ Die Stele für Sigmund Freud im Votivpark spricht eine Warnung in Richtung der Universität Wien aus. Als dort einer jungen Wissenschaftlerin die Kehle durchgeschnitten wird, beginnt die Fassade rationaler und objektiver Wahrheitssuche zu bröckeln. Bei einem großen Historikerkongress und während des Verfahrens zur Berufung auf eine wichtige Professur braut sich weiteres Unheil zusammen. Der mächtige und rücksichtslose Vorstand des Instituts für Geschichte Josef Amblic wird tot in seinem Büro gefunden – neben einer Giftschlange. Assistent Martin Heiser gerät in die Rolle des Ermittlers und sucht im akademischen Mikrokosmos die Wahrheit, welche die Inspektorin alleine nicht finden kann. Seine Albträume reflektieren die Ereignisse auf tieferer Ebene und geben ihm wichtige Hinweise. Er entdeckt überraschende Verflechtungen des akademischen Umfelds mit verworrenen Familienverhältnissen – und findet sich in einer Schlangengrube wieder. Voller Anspielungen und Seitenhiebe spiegelt der erste Wiener Uni-Krimi die akademische Binnenwelt in einer gesellschaftlichen Situation, welche der Universität überstürzte Reformen, Sparbudgets, den Bologna-Prozess und heftige Studentenproteste beschert hat. Leseprobe: Martin ging zurück in sein Büro, holte den Briefentwurf an die Referenten, und klopfte dann an die Türe des Chefs. Da er kein "Herein!" oder "Bitte!" hören konnte, wartete er kurz. Telefonierte er vielleicht? Doch war nichts durch die dicke Türe zu vernehmen. Er klopfte nochmals kräftig und rief "Herr Amblic!" Der musste sich darüber wundern, am Ostermontag abend aufgesucht zu werden - oder hatte er dem Alkohol zugesprochen und war dadurch in seiner Wahrnehmung eingeschränkt? Vorsichtig öffnete Martin die Türe und lugte hinein. Er sah Josef Amblic hemdsärmelig an seinem Schreibtisch sitzen, nach vorne gesunken, mit dem Kopf auf der Tischplatte und eigenartig verkrampftem Arm. Martin war beunruhigt, ging hinein und rief ihn aus nächster Nähe laut an: "Herr Amblic!" Keine Reaktion, und als er ihn an der Schulter fasste, war sie kalt. Plötzlich schrie Martin auf und sprang zurück zur Türe: Auf dem rot-braunen Perserteppich vor der Sitzgarnitur in der Ecke beim zweiten großen Fenster räkelte sich eine etwa einen Meter lange grüne Schlange in der Wärme der brennenden Lampe, die auf dem Teppich stand. Die Schlange war unbeeindruckt.
Der Titel ist unter ib@uni-krimi.at und www.uni-krimi.at. erhältlich.

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