Alexandru Dragomir. Chronos. Notizbücher über Zeit. Aus dem Rumänischen übersetzt von Eveline Cioflec. Orbis Phaenomenologicus Quellen,Neue Folge Bd. 4

ISBN: 978-3-8260-3557-9
Autor: Minca Bogdan, Partenie Catalin (Hrsg.)
Band Nr: 4
Erscheinungsjahr: 2017
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Art.Nr.: 3557
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ISBN: 978-3-8260-3557-9
Band Nr: 4
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 342
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Das vorliegende Buch sammelt alle seine Notizen über die Zeit – das Zentrum seiner lebenslangen philosophischen Forschungen. In sechs Notizbüchern schrieb er über 50 Jahre lang (1948-2000) seine Gedanken über das Wesen der Zeit nieder. Sie wurden erst nach seinem Tode entdeckt.
Der eigentliche Übergang ist nicht von etwas zu etwas, d. h. er ist nicht Veränderung, sondern schlicht und einfach Übergang. Aber es scheint, dass kein Übergang sein kann, ohne dass da zumindest „etwas“ ist, das vorübergeht. So gelangen wir zum Kern des Problems. Wenn ich behaupte, dass etwas sein muss, das vorübergeht, schließe ich „sein“ mit ein? Alexandru Dragomir, Chronos
Der Autor Alexandru Dragomir war ein rumänischer Philosoph (geboren 1916). Er studierte zuerst Recht und Philosophie an der Universität Bukarest (1933–1939). 1941 immatrikulierte er sich als Doktorand an der Universität Freiburg i. Br., wo er für zwei Jahre (1941–43) Philosophie bei Martin Heidegger studierte. Bevor er seinen Doktortitel erlangen konnte, wurde er nach Rumänien zurückgerufen und an die Front geschickt. Nach 1948 musste er, im kommunistischen Rumänien bleibend, seine philosophischen Forschungen verbergen, so dass nur seine engsten Freunde davon wussten. Er starb 2002, ohne jemals etwas publiziert zu haben. Erst nach seinem Tode wurden seine Notizbücher, die eine erstaunliche, in absoluter Einsamkeit durchgeführte philosophische Arbeit enthalten, entdeckt. Seine Schriften wurden posthum in fünf Bänden bei Humanitas (Bukarest) veröffentlicht. Zwei Bände sind anschließend in französischer, englischer und deutscher Übersetzung bei den Verlagen Vrin, Springer und Königshausen & Neumann erschienen. Die Zeitschrift Studia Phaenomenologica widmete 2004 seinem Werk eine ganze Nummer, die auch Berichte über seine Person und sein Leben enthält. 2009 wurde in Bukarest das Institut für Philosophie Alexandru Dragomir gegründet, ein unabhängiges Forschungszentrum unter der Schirmherrschaft der Rumänischen Gesellschaft für Phänomenologie.
Die Herausgeber: Bogdan Minca studierte Philosophie an der Universität Bukarest, später Philosophie und Altgriechisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mit einer Dissertation über Aristoteles und Heidegger erlangt er 2006 die Doktorwürde an der Freiburger Universität (Poiesis. Zu Martin Heideggers Interpretationen der aristotelischen Philosophie, Königshausen und Neumann, Würzburg 2006). 2010 veröffentlicht er ein weiteres Werk (auf Rumänisch): Scufundatorii din Delos. Heidegger si primii filozofi (Die Taucher von Delos. Heidegger und die frühen Denker), Humanitas, Bukarest. Übersetzungen ins Rumänische (in Zus.-arbeit mit Sorin Lavric): Martin Heidegger, Parmenide (Parmenides, GA Bd. 54), Humanitas, Bukarest 2001; Martin Heidegger, Problemele fundamentale ale fenomenologiei (Die Grundprobleme der Phänomenologie, GA Bd. 24), Humanitas, Bukarest, 2006. Weitere Übersetzungen: Aristoteles, Protreptikos, Humanitas, Bukarest 2005 (in Zus.-arbeit mit Catalin Partenie). Catalin Partenie ist außerordentlicher Professor an der Hochschule für Politische und Administrative Studien in Bukarest. Studium der Philosophie an der Universität Bukarest. Studien für Postgraduierte in Oxford und Heidelberg, Dr. phil. der Universität Glasgow. Herausgeber der Bände: Plato, Selected Myths (Oxford University Press, 2004), Heidegger and Plato. Toward Dialogue (in Zusammenarbeit mit Tom Rockmore, Northwestern University Press, 2005), Plato’s Myths (Cambridge University Press, 2009).
Die Übersetzerin Eveline Cioflec studierte Philosophie an der Babe?-Bolyai Universität in Klausenburg (Cluj-Napoca) und unterrichtete anschließend an der deutschsprachigen Abteilung Philosophie der Fakultät für Geschichte und Philosophie. Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg mit einer Dissertation zu Martin Heidegger. Forschung und Lehre nach der Promotion an verschiedenen Universitäten, darunter in Kyoto, Bukarest, New York, Durban (Südafrika) und Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Phänomenologie, Hermeneutik, Politische Philosophie und Interkulturelle Philosophie. Sie lehrt derzeit an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt (Sibiu), Rumänien.
For over fifty years, from 1948 to 2000, Dragomir had recorded in six notebooks his thoughts about the nature of time, and interpreted, again and again, those texts in which Plato, Aristotle, Plotinus, Augustine, Kant, Hegel, Bergson and others discuss the question of time. He commented upon these texts and attempted to understand for himself the nature of time. Is there a conclusion to his inquiries? ‘There is a primordial passing, that is not the passing of something. “Passing” implies that there is something that passes. “Passing”, however, is a metaphor. No word brings to light, directly, that which I call “passing”. Being is this primordial passing; and I cannot think of being without passing, or of passing without being. Time does not pass. If I say so, I think of time as a given primordial element. And it is not. It is being qua passing that makes time possible.’ This is a collation of his thoughts, which he wrote down in 1987 and 1989. He did not show those notebooks to anyone, not even his philosopher friends.
The author Alexandru Dragomir was a Romanian philosopher, born in 1916. After studying law and philosophy at the University of Bucharest (1933–1939), he left Romania to study for a doctorate in philosophy in Freiburg, Germany, under Martin Heidegger. He stayed in Freiburg for two years (1941–1943), but before defending his dissertation, he was called back to Romania for military service and sent to the front. After 1948, historical circumstances forced him to become a clandestine philosopher: he was known only within a very limited circle, and even his friends did not know whether or not he was writing down his thoughts. He died in 2002 without ever publishing anything. It was only after his death that Dragomir’s notebooks came to light. His work has been published posthumously in five volumes by Humanitas, Bucharest. Two of these volumes have been published in French translation by Jean Vrin, Paris, Banalités métaphysiques (2008) and Cahiers du temps (2010), the latter being the fruit of his lifelong research on the topic of time (published in German translation by Königshausen & Neumann, 2017). The journal Studia Phaenomenologica has devoted a complete issue to Dragomir (IV, 3–4, 2004), including accounts of his personality and work (in French, German, and English) together with a series of texts by him translated into French and English. In 2009, the Alexandru Dragomir Institute for Philosophy was founded in Bucharest as an independent research institute under the auspices of the Romanian Society for Phenomenology.

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