Requiem für einen Freund Roman € 9,80

ISBN: 978-3-8260-2764-2
Autor: Meetschen Stefan
Year of publication: 2004
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9,80 EUR
Product No.: 2764
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ISBN: 978-3-8260-2764-2
Year of publication: 2004
Pagenumbers: 128
Language: deutsch
Short description: Agnes studiert Schauspiel in Berlin. Sie lebt noch bei ihrer Mutter, die früher beim Fernsehen der DDR tätig war und sich von ihrem Mann, einem Musiker, nach der Wende getrennt hat. Sie will mit Agnes nach Rom fliegen, um ihren 60. Geburtstag zu feiern. - Agnes, die nebenher als Wettermoderatorin beim Rundfunk arbeitet, bereitet sich auf eine Aufführung vor. Sie spielt ein Bauernmädchen in einem polnischen Stück. Agnes' Freund Paul möchte auch gerne mit Agnes verreisen und endlich mit ihr zusammenziehen. Agnes sträubt sich dagegen. Immer mehr erkennt sie, dass sie sich von Paul trennen muß, um frei zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen. Dabei begleitet sie ein geheimnisvolles Lied, das manchmal im Radio zu hören ist und bei dem sie stets die Vision eines brennenden Zuges hat. Es ist die "Generation Golf", die ein weiteres Mal abgebildet wird. Diesmal nicht in ironischer Selbstbespiegelung, sondern in einer melancholischen Recherche, die einen metaphysischen Zusammenhang ahnen läßt, den Zusammenhang des Lebens im Eigentlichen und die Störung und Zerstörung des Lebens durch das Uneigentliche. - Alle Figuren werden durch verschiedene Begegnungen in eine Familie gewoben und spielen, ob sie es wollen oder nicht, Schicksal füreinander. Wie sie dennoch im Dunkeln tappen, ist tragikomisch und berührend zu-gleich. Zwei Menschen kommen unverschuldet zu Tode, und es sind die, die nicht richtig geliebt werden. "An wenigen Novembertagen entwickelt sich ein Geflecht von Schicksalen, von individuell gezeichneten Charakteren, die zusammengehören, auch wenn sie es zunächst manchmal gar nicht wissen. Der Leser merkt schnell, dass Andeutungen und Querverweise eine entscheidende Rolle spielen, sie verdichten eigentlich die Handlung. (...) Der klare nüchterne Stil des Romans wirkt keineswegs trocken - hat Meetschen wie Balzac zur täglichen Einübung Gerichtsprotokolle gelesen? Der Ausdruck latenter Spannung schärft vielmehr das Profil der Personen und hinterlässt nach dem Lesen das Gefühl einer magischen Realität, der kein Ereignis und niemand verloren geht, trotz aller Gefahren und Geheimnisse des Alltags." (Die Tagespost) Der Autor Stefan Meetschen, geboren 1969 in Duisburg, lebt als freier Journalist in Berlin.

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