Jakob Stoll und die Israelitische Lehrerbildungsanstalt eine Spurensuche € 9,50

ISBN: 978-3-8260-2515-0
Autor: Steidle Hans
Erscheinungsjahr: 2002
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Art.Nr.: 2515
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ISBN: 978-3-8260-2515-0
Erscheinungsjahr: 2002
Seitenanzahl: 128
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Das Buch zeigt 75 Jahre jüdische Alltags- und Bildungsgeschichte. Der orthodoxe Würzburger "Raw" Bamberger gründete 1864 die ILBA, um jüdische Tradition und modernes Wissen bei der Ausbildung jüdischer Lehrer zu vereinen. So sollte jüdische Religiosität und Identität gesichert werden. 1914 - anlässlich ihres 50jährigen Bestehens - wurde die ILBA als angesehene und "normale" Bildungsstätte gefeiert, gerade mit Beginn des Ersten Weltkriegs. Direktor Jakob Stoll führte die ILBA in den 20er Jahre durch eine Krise zu einer neuen Blüte, die auch in der NS-Diktatur anhielt, als die ILBA eine der wenigen höheren Bildungsstätten der deutschen Juden war. Sie stellte bis zur Schließung im Novemberprogrom für die Seminaristinnen und Seminaristen eine der wenigen Orte des normalen und friedlichen Lebens in Deutschland dar. Einen Schwerpunkt des Buches bildet der schulische Alltag in den reformfreudigen 20er Jahren, aber auch in den Jahren der Selbstbehauptung in den 30er Jahren. Eine große Zahl von Erinnerungen und Selbstzeugnissen bietet ein anschauliches Bild. An Einzelschicksalen wird nachvollzogen, wie Lehrer und Seminaristen dem Holocaust zum Opfer fielen oder in der Emigration sich neue Existenz aufbauten und den "Geist von Würzburg", die besondere orthodoxe und moderne Ausbildung zugleich, in alle Welt trugen. Ein Buch, das ein wenig beachtetes Kapitel jüdischer Alltagsgeschichte in Deutschland behandelt. Der Autor Hans Steidle, Jahrgang 1951 lebt als Gymnasiallehrer in Würzburg. Er publizierte Aufsätze und Bücher zur Geschichte und Kulturgeschichte Würzburgs, besonders zur jüdischen Geschichte, zu den Literaten Leonhard Frank und Jehuda Amichai, ist aber auch als Schulbuchautor tätig.

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