Die Polyphonie der Diskurse Formen narrativer Sprach- und Bewußtseinskritik in Gustave Flauberts 'Madame Bovary' und 'L'Education sentimentale' Epistemata Literaturwissenschaft Bd. 428 € 29,00

ISBN: 978-3-8260-2417-7
Autor: Jünke Claudia
Band Nr: 428
Year of publication: 2003
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29,00 EUR
Product No.: 2417
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ISBN: 978-3-8260-2417-7
Series Nr: EpiL
Band Nr: 428
Year of publication: 2003
Pagenumbers: 266
Language: deutsch
Short description: Gustave Flauberts Romane gelten mit ihrem Rückgriff auf den Modus des personalen Erzählens als wegweisend für die moderne Narrativik des 20. Jahrhunderts. Im Anschluß an die von Flaubert selbst geprägte Begriffstrias von ,Unpersönlichkeit', ,Teilnahmslosigkeit' und ,Unparteilichkeit', mit der er seine Ästhetik beschrieb, wurde in der Forschung insbesondere die ,Objektivität' seines Stils herausgestellt. Die Untersuchung stellt am Beispiel der beiden Romane ,Madame Bovary' und ,L'Education sentimentale' das Diktum von der ,Neutralität' von Flauberts Schreibweise auf die Probe. Sie zeigt, wie die in den beiden Romanen rekonstruierten zeitgenössischen Diskurse durch den Rückgriff auf verschiedene Erzählstrategien einer dezidierten Kritik unterzogen werden. Mit der Herausarbeitung und Systematisierung der bewußtseins-, ideologie- und kulturkritisch wirkenden narrativen Spezifika beider Texte leistet die Studie gleichermaßen einen Beitrag zur Flaubertforschung wie zur Erzähltheorie. Die Autorin Claudia Jünke, geb. 1969, Studium der Romanistik und Anglistik in Köln, Pau und Barcelona. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar der Universität zu Köln.

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