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Momentaufnahmen. Lebensmomente, Zeitereignisse, Zeigenossen. € 29,80 |
ISBN: 978-3-8260-4826-5 Erscheinungsahr: 2012 Seitenanzahl: 228 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Niemand erinnert sich an seine Geburt. Wir waren immer schon da, so weit wir uns zurückerinnern können. Im Blick zurück in den Anfang ist die Zeit für uns gleichsam unendlich. Es ist etwas Anfängliches, das immer schon da war. Und daraus heben sich die ersten Erinnerungen oft als ganz klar defi nierte Momente ab, wie Momentaufnahmen. Lebensgeschichte und Zeitgeschichte durchdringen sich. Einzelne Ereignisse, wie die „Machtergreifung“, die „Kristallnacht“, das Ende des zweiten Weltkriegs, vermischen sich mit Momentaufnahmen der Kindheit, wie: Der Nebel auf der Alster, der strahlende Sternenhimmel über der im Kriege verdunkelten Stadt, und mit Personen der Geistesgeschichte, wie Heidegger und Gadamer oder der Filmregisseur Nicholas Ray. Tausende von Studenten, von denen doch jeder ein Individuum. Gedanken und Probleme. Die Schönheit des Tags und der Zauber des Traums. Die Kette der Begegnungen, die durch das Leben geht. Städte voller Geschichte, wie London, Wien oder Rom, deren Labyrinthe man erforscht. Die Einmaligkeit des Augenblicks. Der Autor Detlev von Uslar, seit 1967 Professor für Psychologie und deren philosophische Grundlagen an der Universität Zürich. – Bei K & N sind von ihm erschienen: „Was ist Seele?“ (1999). – „Tagebuch des Unbewussten. Abenteuer im Reich der Träume“ (2003). – „Traum und Begegnung. Das Spiel der Übertragung in der Geschichte der Beziehungen“ (2004). – „Leib, Welt, Seele. Höhepunkte in der Geschichte der Philosophischen Psychologie. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ (2005). – „Traum als Ereignis. Psychologie der Trauminhalte und Traumsymbole“ (2009).
29,80 EUR
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Vom Gesetz des Widerspruchs. Über Heinrich von Kleist. € 29,80 |
ISBN: 978-3-8260-4580-6 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 208 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Kleists Dramen und Erzählungen zielen nicht nur auf die Verwirrung des Gefühls und des Bewusstseins, sondern sie oszillieren zwischen Selbst- und Fremdreferenz, den graven und antigraven Kräften. Sie überschreiten überdies immer wieder aufs neue gesellschaftlich markierte und sanktionierte Grenzen, treiben Syllogismen in Paradoxien. Nicht selten führt die Erklärung des Unerklärlichen zur Unerklärlichkeit einer Erklärung und wird der logische Satz vom ausgeschlossenen Dritten außer Kraft gesetzt und im Gegensatz dazu ein Netzwerk der Fehlschlüsse und Widersprüche entwickelt. Hinter jeder Erfahrung lauert bei Kleist in der Tat ein „Gesetz des Widerspruchs“, ein Gesetz, das uns, wie er es ausdrückt, „geneigt macht, uns, mit unserer Meinung, immer auf die entgegengesetzte Seite hinüber zu werfen“. Der vorliegende Band enthält neben ausführlichen Interpretationen wichtiger dramatischer und erzählerischer Werke Heinrich von Kleists eine konzise biographische Darstellung, einschlägige Kapitel über die Antinomien in seinem Welt- und Selbstverständnis, über seine Ästhetik der Negation, über die kreative Aneignung naturwissenschaftlicher und philosophischer Ansichten und schließlich eine Anlayse seiner Todesauffassung im Kontext der Zeit. Der Band klingt aus mit der Beschreibung ein Art Wahlverwandtschaft, die Franz Kafka vor allem zu dem von ihm bewunderten Prosaisten Kleist empfand, dessen Erzählungen er gerne vorlas. Der Autor Walter Hinderer ist Professor für neuere deutsche Literatur an der Princeton University, USA.
29,80 EUR
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Welt als Text. Grundbegriffe der Interpretation. € 19,80 |
ISBN: 978-3-8260-4669-8 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 416 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Im Kapitel Erzähltheorie werden den Ergebnissen der Diskussion mit R. Wellek, Käte Hamburger, G. Genette, Dorrit Cohn und ihren Nachfolgern neue Kommentare hinzugefügt. Hervorgehoben werden vor allem jene Begriffe des Autors, denen in der internationalen Rezeption besondere Aufmerksamkeit zu Teil wurde: Auktorialer Erzähler, Reflektormodus, Typenkreis und seine Erklärung der Erlebten Rede. Der thematische Sprung zur Literarischen Imagologie bietet, ebenso wie der Übergang zum Themenbereich Telegonie – Fernzeugung, interessante Querverbindungen an. Die Wiederentdeckung dieses uralten, später verdrängten Motivs, erweist sich als außerordentlich fruchtbar, wie an den Wahlverwandtschaften demonstriert wird: War es wirklich doppelter Ehebruch? In den folgenden Kapiteln verdichten sich die Hinweise auf thematische Zusammenhänge, Analogien und Querverbindungen zwischen den hier behandelten Themen. Facta versus Ficta greift ein Problem auf, das gerade heute neue Aktualität gewonnen hat, sei es in der Debatte über die Historizität von Autobiografie (Günter Grass). Kriegsroman, Doku-Literatur etc. Auch das Werk von James Joyce liefert dafür und das nachfolgende Kapitel Belege. Aktualität kann auch Diskussion über Sex im Roman beanspruchen. Als vorläufige Eckpunkte der Entwicklung werden Lady Chatterley’s Lover (1928) und Jonathan Franzens Freedom (2010) vorgestellt. Am gesellschaftlichen und literarischen Problem der Darstellbarkeit von Sexualität im Roman zeigt sich besonders deutlich, wie sich die Grenze zwischen Realität und Fiktion immer weiter öffnet. Immer mehr Welt wird buchstäblich zum Text. Der Autor Franz K. Stanzel ist Professor em. für Anglistik (Literaturwissenschaft) Graz, vorher Göttingen, Erlangen-Nürnberg und Dartmouth.
19,80 EUR
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Das orientalische Wunderhorn. Freie Nacherzählung von Klassikern aus dem Morgenland. € 18,00 |
ISBN: 978-3-8260-4658-2 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 232 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Das orientalische Wunderhorn ist eine freie Nacherzählung von Klassikern aus dem orientalischen Literaturkanon. Die Prosastücke und Gedichte sind durch eine fiktive Rahmenhandlung miteinander verbunden. Neben Geschichten aus den Volksbüchern, wie Tausendundeine Nacht oder Das Papageienbuch, werden viele große Klassiker nacherzählt und ihre Autoren vorgestellt, so unter anderem der Gilgamesch- Epos, eine der ältesten Geschichten der Menschheit, die Liebesgeschichten Nizamis, dem Shakespeare Persiens, oder das Sendschreiben über die Vergebung, eine orientalische Göttliche Kommödie, es werden aber auch die Anekdoten Nasreddins nacherzählt, ein Geistesbruder Till Eulenspiegels, und die Verse der großen Lyriker Rumi und Hafis vorgestellt. Das orientalische Wunderhorn ist ein Märchenbuch, ein Fabulier- und Geschichtenkosmos, ein ebenso unterhaltsamer wie informativer Streifzug durch die reich gefüllten literarischen Schatzkammern des Morgenlandes. Es ist aber auch ein Buch über Bücher und verfügt deshalb über einen ausführlichen Anmerkungsteil, in dem weiterführende Erläuterungen zu finden sind. So eröffnet das Buch einem breiteren Lesepublikum den Zugang zum Literaturkanon des Morgenlandes. Die Autorin Ihr libanesischer Großvater impfte ihr die Liebe zum Orient ein: Dr. Nicole Schumacher lebt mit ihrer Familie in Bamberg. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik und Philosophie. Sie arbeitet(e) als wiss. Assistentin, Unidozentin, freie Lektorin und Buchhändlerin.
18,00 EUR
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Zustimmung zur Welt. Goethe-Studien € 68,00 |
ISBN: 978-3-8260-4663-6 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 460 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Vorwort – I. Romanwelten – Der anthropologische Roman. Seine Entstehung und Krise im 18. Jahrhundert (1980) – Zwischen Utopie und Bildungsroman. Der Staatsroman der deutschen Aufklärung (1983) – Agathon – Anton Reiser – Wilhelm Meister. Zur Pathogenese des Subjekts im Bildungsroman (1984) – II. Wilhelm Meister – Einführung in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (1988) – Wilhelm Meisters Geselle Laertes – Goethes römischer Freund Karl Philipp Moritz (1983) – Wilhelm Meisters schöne Amazone (1985)Der neue Tankred – Ritterliche Abenteuer – Der kranke Königssohn – Die schöne Amazone – Natalie und die Lehre des +++. Zur Rezeption Spinozas in „Wilhelm Meisters Lehrjahren“ (1987) – Die Gesellschaft vom Turm und das Erbe der Illuminaten (1999) – „Gedenke zu wandern“. Wilhelm Meisters Lebensreise (1992) – III. Klassisch und modern – Beobachtungen über das Gefühl des Erhabenen bei Goethe (1990) – Im Gewitter gesungen. Goethes „Prometheus“-Ode als Kontrafaktur (1997) – Für Göttersöhne. Goethes Begriff der Religion (1998) Ein ‚Christentum zum Privatgebrauch‘ – Der Gott der Humanität – Die ‚Ehrfurcht vor sich selbst‘ – Philosoph des Klassischen. Spuren Spinozas in Goethes Werk (1999) – Mißwollen. Zwei Rezensionen (1999/2005) – Willkür und Notwendigkeit. Goethes „Wahlverwandtschaften“ als Kritik an der Romantik (1990) – Vom Realismus in Goethes Romanen (2000) – Kein Revolutionsfreund. Die französische Revolution im Blickfeld Goethes (2009) – IV. Faust – Fausts Verzweiflung (1998) – Dante, Byron und Faust. Weltliteratur in „Anmutiger Gegend“ (2000) – Magier der Moderne. Cagliostro, Saint-Simon und Faust (2003) – Zustimmung zur Welt oder Faust und die Schöpfung (2010) Welttheater – Exzentriker der Schöpfung – Zustimmung zur Welt Der Autor Hans-Jürgen Schings, Promotion 1965, Habilitation 1974. Ordentliche Professuren: Würzburg (1974-81), Heidelberg (1981-86), FU Berlin (1986-2005, Emeritierung). Gastprofessuren: Lawrence, Kansas 1981; Los Angeles (UCLA) 1990 und 1993. Tokyo 2000. Forschungsgebiete: Weimarer Klassik, Barock, Aufklärung, Klassische Moderne. Literarische Anthropologie, Gattungstheorie, Deutsche Literatur und französische Revolution. Bücher: Die patristische und stoische Tradition bei Andreas Gryphius, 1966. Melancholie und Aufklärung, 1977. Poetik des Mitleids von Lessing bis Büchner, 1980. Der ganze Mensch. Anthropologie und Literatur im 18. Jahrhundert (Hg.), 1994. Die Brüder des Marquis Posa, 1996.
68,00 EUR
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Tod eines Philosophen. Roman eines Verbrechen € 14,80 |
ISBN: 978-3-8260-4757-2 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 270 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Über "Lebens Ende, philosophisch" wollte der umstrittene Moralphilosoph Nierkamp referieren. Doch kurz davor wird er in seiner Wohnung auf dem Stuttgarter Weißenhof ermordet - mit Bauschaum erstickt. Der akademische Elfenbeinturm fasziniert die Ermittler, zeigt aber bald Risse. Wie der Professor mit seinen Doktorandinnen umging, war ein Skandal. Ein Exfreund der letzten Gespielin versucht, Nierkamps Konto abzuräumen. Ein Fakultätskollege gerät unter dringenden Tatverdacht, und bald zeigen sich unerwartete Bezüge zum organisierten Verbrechen. Ein alter italienischer Fabrikant spaziert amüsiert durch den Fall, über den es zu einem handfesten Krach mit dem Staatsanwalt kommt. Und zum Schluss ist in einem Kabinettstück von Strafprozess nochmals alles offen. Tod eines Philosophen ist der erste Roman eines Verbrechens mit Markus Schiller, einem Ermittler der Post-Krimi-Ära: intellektuell, ironisch, genießerisch, mit einem Blick für Architektur wie für interessante Frauen und einem psychologischen Gespür vom Feinsten. - Dieser Roman über einen Kriminalfall spielt mit dem spröden Charme von Stuttgart und zieht zugleich die Bilanz einer bildungsbürgerlichen Epoche, die es so nicht wieder geben wird. Der Autor Dieter de Lazzer, Theologe und Jurist, zusammen mit Felix Huby Autor erfolgreicher Krimi-Reihen ("Bienzle"-Tatorte, Zwei Brüder), Fernsehserien (Oh Gott, Herr Pfarrer u.a.) und Theaterstücke (Georg Elser - allein gegen Hitler). Verfasser fachlicher und belletristischer Publikationen. Zuletzt erschien sein Erzählungsband: Buch für einen Leser I, 2010, Band II kommt im Herbst 2011.
14,80 EUR
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ISBN: 978-3-88479-002-1
0,00 EUR
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Leben und Lehre Zarathustras |
ISBN: 978-3-88479-003-8
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Die reformierte gymnasiale Oberstufe im Schülerurteil € 15,00 |
ISBN: 978-3-88479-004-5 Erscheinungsahr: 1979
15,00 EUR
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