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Deutsch. Jüdisch. Israelisch. Identitätskonstruktionen in autobiographischen und essayistischen Texten von Erich Bloch, Jenny Cramer und Fritz Wolf. Epistemata Literaturwissenschaft Bd. 750 € 44,00
44,00 EUR
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Art.Nr.: 4787
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sofort lieferbar
ISBN:
978-3-8260-4787-9
Band Nr:
750
Erscheinungsjahr:
2012
Seitenanzahl:
312
Sprache:
deutsch
Kurzinhalt:
Die Migrationssituation deutsch-jüdischer Emigranten in Israel, die vor dem NS-Regime in das britische Mandatsgebiet Palästina gefl ohen waren, verlangte im mehrfachen Sinne nach einer identitären Neuverortung. In Palästina beziehungsweise Israel wurden die Emigranten mit dem zionistischen Aufbauprojekt und mit der Konstruktion einer israelischen Kollektividentität konfrontiert. In der israelischen Ortschaft Nahariyya dagegen konnte bis in die Sechzigerjahre eine Enklave der deutschen Sprache und Kultur aufrechterhalten werden. Zu einem abwechslungsreichen deutschsprachigen kulturellen Leben trugen hier Erich Bloch (1897-1994), Jenny Cramer (1887-1975) und Fritz Wolf (1908-2006) bei. Die von diesen drei Autoren in den Jahren von 1948 bis 1967 verfassten Autobiographien, Tagebücher, Briefe und Essays untersucht die vorliegende Arbeit. Herausgearbeitet werden darin die Problemvielfalt ihres Selbstverständnisses und die Komplexität ihrer identitären Neuverortung zwischen den Selbst- und Fremdzuschreibungen als Deutsche, Juden und Israelis. Die bisher nicht ausgewerteten und überwiegend unveröffentlichten Texte sind einzigartige Zeugnisse des deutschsprachigen kulturellen Lebens in Israel und gewähren wertvolle Einblicke in die spezifi sche Lebenssituation der sogenannten Jeckes. Die Autorin Lena Kreppel studierte Neuere deutsche Literatur, Politikwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Deutsch als Fremdsprache in Osnabrück, Nikosia und Berlin. 2011 Promotion mit der vorliegenden Arbeit an der Freien Universität Berlin.
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