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"Mit mir aber ist es was anderes" Die Ausnahmestellung Hans Castorps ins Thomas Manns Roman "Der Zauberberg" Epistemata Literaturwissenschaft Bd. 355 € 25,00
25,00 EUR
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Product No.: 1962
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sofort lieferbar
ISBN:
978-3-8260-1962-3
Reihen Nr:
EpiL
Band Nr:
355
Erscheinungsahr:
2001
Seitenanzahl:
199
Sprache:
deutsch
Kurzinhalt:
"Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken." Thomas Mann läßt seinen Protagonisten Hans Castorp im zentralen Abschnitt Schnee diese Essenz einer "neuen" Vorstellung von Humanität träumen - und gibt ihn in der Folge dennoch dem Verfall preis. Diese weit verbreitete These versucht die Untersuchung mit Hilfe einer werkimmanenten Vorgehensweise zu widerlegen. Im Hintergrund steht die Frage, ob Thomas Mann die Überwindung der Dominanz der "Sympathie mit dem Tode" auf nachvollziehbare Weise in den fiktionalen Text Der Zauberberg implementiert hat. Die Ausnahmestellung Hans Castorps innerhalb der Figurenkonstellation des Zauberbergs ist der Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage. Ausgehend von der Annahme, daß nur Hans Castorp jene Erfahrung im Schneegebirge macht, die ihn mit einem Wissen ausstattet, von dem die anderen Figuren nichts erahnen, läßt sich belegen, daß eine Separation Hans Castorps von allen übrigen Figuren intendiert ist, und daß sich die Auswirkungen des Gedankentraums verstärkt im Rahmen dieser Differenzierung bewegen. Die kontinuierliche Projektion des im Abschnitt Schnee entwickelten Verständnisses von Humanität auf das Denken und Handeln Hans Castorps untermauert den besonderen Stellenwert des Gedankentraums und die Position des Abschnitts im Gefüge des Romans. Der Autor Christian Gloystein studierte Neuere Deutsche Literatur und Amerikanistik an der Freien Universität Berlin. Nach dem Studium zog es ihn in seine Heimatstadt Oldenburg, in der unter der Betreuung von Professor Manfred Dierks die vorliegende Studie entstand.
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