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Astralis von Novalis Handschrift - Text - Werk Stiftung für Romantikforschung Bd. 15 € 44,00
44,00 EUR
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Product No.: 1895
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sofort lieferbar
ISBN:
978-3-8260-1895-4
Reihen Nr:
StRo
Band Nr:
15
Erscheinungsahr:
2001
Seitenanzahl:
416
Sprache:
deutsch
Kurzinhalt:
Grundlage dieser Studie ist die wiedergefundene Handschrift des Gedichtes "Astralis". Sie gehört zu der exklusiven Autographensammlung Stefan Zweigs und befindet sich seit 1986 in The British Library in London. Erstmalig gelingt es der Autorin eine originalgetreue Transkription des Textes mit allen Varianten zu erstellen und die Entstehungs-, Überlieferungs- und Druckgeschichte zu rekonstruieren. In einführenden Kapiteln unterscheidet sie die in der Editionsphilologie oftmals nicht klar definierten Begriffe: Handschrift als Überlieferungsträger, Text als Gesamtheit der Schriftzeichen und Werk als ästhetische Größe. An exponierter Stelle zwischen den beiden Teilen des Romans "Heinrich von Ofterdingen" potenziert dieses späte, tiefgründige Gedicht zentrale Themen der frühromantischen Poesie wie Liebe und Tod, Traum und Erwachen, Selbstfindung und Weltentwurf. Die Entzifferung des gestrichenen Titels "Genius" eröffnet einen neuen Deutungsspielraum, da das zu sich selbst erwachende poetische Ich sowohl mit der mythologischen Bedeutung der Genien, Schutzgeister und der personifizierten Zeugungskraft als auch mit dem Rollenspiel und der Pluralität des Geistes in Beziehung gesetzt werden kann, die nach F. Schlegel und Novalis das höhere Genie oder den Künstler auszeichnet. Die endgültige Überschrift "Astralis" verweist dagegen in die hermetische Tradition, da der Astralleib oder siderische Mensch bei Paracelsus und Böhme eine wichtige Rolle spielt. Diesen Quellen und Bezügen wird ebenso nachgegangen wie den poetischen Umdeutungen zeitgenössischer Diskurse. Die Autorin Sophia Vietor studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Seit 1999 ist sie Präsidiumsmitglied der Internationalen Novalis Gesellschaft. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte sie 1999 im Fachbereich Sprachwissenschaften.
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