ISBN: 978-3-8260-4360-4 Erscheinungsahr: 2010 Seitenanzahl: 176 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Verfasser umkreist in mehreren Einzelanalysen das Kraftzentrum von Hebels Schreiben: jene kreative Spannung, der die Alemannischen Gedichte und seine Kalendertexte bis heute ihre poetische, ja humane Wirkungsmacht verdanken. Er sucht sie mit einem Briefwort Hebels zu fassen: „Ich bin zu Hause, daheim aber nicht.“: „Zu Hause“ im Wiesental, unter Bauern und Hirten, im Alemannischen, in der Residenz Karlsruhe, unter Beamten und Gelehrten, im Hochdeutschen, Lateinischen, Griechischen, in Naturwissenschaften und Theologie, im „Unbestand aller irdischen Dinge“, als Hausfreund, Aufklärer, Redakteur und Theologe – „daheim aber nicht“. Dem geht der Verfasser aus unterschiedlichen Perspektiven nach, auch aus der psychoanalytischen. Hierbei entsteht unter dem genauen Blick auf die Texte das Bild eines keineswegs naiven oder gar ursprünglichen Sängers des Volkes, sondern das eines in sich widersprüchlichen, phantasiestarken und refl ektierten Schriftstellers, der sich Mittel und Traditionen seines Schreibens bewusst ist. Der Autor Carl Pietzcker, Studium der Klassischen Philologie, der Philosophie, des Sports und der Deutschen Literaturwissenschaft. Prof. der Neueren deutschen Literaturgeschichte (pens.) an der Universität Freiburg i. Br.. Veröffentlichungen in den Bereichen der Literaturpsychologie, der Literaturtheorie, der Literatur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere des Zeitraums zwischen 1945 und heute; Jean Paul, Hebel, Goethe, Brecht.
ISBN: 978-3-8260-4504-2 Erscheinungsahr: 2010 Seitenanzahl: 344 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Band versammelt Studien zum Verhältnis von Literatur, Psyche, Literaturwissenschaft und Psychoanalyse. Die ersten umkreisen ihr Thema in Anläufen hin zu einer Theorie und Methodik Psychoanalytischer Literaturwissenschaft. Sie fragen, wie Unbewusstes über den Text zum Leser gelangt, inwiefern der Interpret Figuren wie z.B. Hamlet psychoanalytisch deuten kann, und unter welchen Voraussetzungen er sich bei seiner Textanalyse auf den Autor beziehen sollte. Sie refl ektieren aus psychoanalytischer Sicht die Konstitutionsbedingungen einer Gattung, der Autobiographie, und die von literarischen Körperbildern. Im zweiten Teil erproben Interpretationen an Texten Goethes, Ibsens, Nietzsches, Lindgrens, Brechts und Jirgels unterschiedliche psychoanalytische Zugänge zur Literatur. Abschließend blickt ein autobiographischer Versuch auf das Zusammenspiel von Lebensgeschichte, Zeitgeschichte und Geschichte der Psychoanalytischen Literaturwissenschaft während der letzten fünfzig Jahre. Der Autor Carl Pietzcker, Studium der Klassischen Philologie, der Philosophie, des Sports und der Deutschen Literaturwissenschaft. Prof. der Neueren deutschen Literaturgeschichte (pens.) an der Universität Freiburg i. Br.. Veröffentlichungen in den Bereichen der Literaturpsychologie, der Literaturtheorie, der Literatur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere des Zeitraums zwischen 1945 und heute; Jean Paul, Hebel, Goethe, Brecht.
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