ISBN: 978-3-8260-4069-6 Erscheinungsahr: 2008 Seitenanzahl: 188 Sprache: deutsch Kurzinhalt: „... und ruhig fließt der Main“? Von wegen. Die sprichwörtliche Hölle ist los im lieblichen Mainfranken. Vermeintliche brave Winzer waten in künstlichen Aromastoffen und Blut. In Balthasar Neumanns altehrwürdigem Maschikuliturm nehmen böse Buben einen resoluten Opa mit profunden Latein-Kenntnissen als Geisel. Im idyllischen Sommerhausen verbreiten zwei geheimnisvolle, Männer hassende Schwestern Angst und Schrecken. In Rieneck wird gemeuchelt, was das Zeug hält. Der Manager des Africa Festivals stirbt im Hofgarten einen unfreiwilligen Tod, während auf der Talavera die Trommeln dröhnen ... und nur ein abgeklärter, fatalistischer Baum ist Zeuge. 24 bekannte und (noch) unbekannte Autoren haben für diese Anthologie schaurig-schöne Geschichten mit viel Lokalkolorit verfasst, die das Leben glücklicherweise nicht allzu häufig schreibt. Sie zeugen nicht nur von Liebe zu der reizvollen Landschaft zwischen Rhön und Steigerwald. Sie geben auch einen Einblick in die Untiefen der Seele des gemeinen Franken. Vorwort – F. Williams: Klassisches Theater – K. Egreder: Blackout – D. Kreber: Der Auftrag – R. Greubel: Designerwein – S. Niermeyer: Zwölf Minuten – U. Pörschke: Nur 24 Stunden – E. Rossberg: Die stille Frau – J. Fildhaut: Der Urheber, seine Popschrift, der Wirt und ein Erpresser – A. Walczyk: Jenseits von Afrika – M. Milde: Diebeleien – A. Tillmanns: Grün wie die Hoffnung – A. Wilhelmi-Bitsch: Geburtstag im Machikuliturm – K. Riedemann: Rieneck ist kein schlechter Platz zum Sterben – A. Hassel: Würzburg ist kälter als Miami – H. Moor-Blank: MainTod 3 – G. Niehus: Der Turm – I. Witschel: Spurlos? – S. Jöst: Ankunft 19:51 Uhr – S. Piontek: Verdacht – B. Berninger: Nur ein stummer Zeuge – J. Arnold: Der perfekte Blumenstrauß – I. Marquardt: Für immer dein – U. Rudolph: Escherndorfer Lump – H. Stauder: Die Geschichtenerzählerinnen – Autorinnen und Autoren Die Herausgeberinnen Simone Jöst arbeitete als Reiseverkehrskauffrau und absolvierte ein Belletristikstudium. Der Zufall katapultierte sie in das Genre des Krimischreibens, wo ihre grenzenlose Schreiblust auf mörderische Gedanken stieß. Diese Mischung brachte zahlreiche Texte hervor, die in einer deutschlandweiten Zeitungsserie, sowie in Magazinen und vielen Anthologien abgedruckt wurden. Sie treibt ihr literarisch-kriminelles Unwesen als freie Autorin und Herausgeberin von Krimisammlungen und lebt im Odenwald. Mitglied der Mörderischen Schwestern. www.simonejoest.de Anne Hassel, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Miltenberg. Bisher wurden veröffentlicht: Zwei Kriminalromane, zwei Märchenbücher, viele Beiträge in Anthologien sowie Kindergeschichten in Tageszeitungen und Kinderzeitschriften, drei Theaterstücke für Kinder. Mitherausgeberin einer Krimianthologie, Mitglied der Mörderischen Schwestern, im Syndikat und bei GEDOK Heidelberg.
ISBN: 978-3-8260-3066-6 Erscheinungsahr: 2007 Seitenanzahl: 152 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Ein unvoreingenommener, japanunkundiger Mitteleuropäer taucht in die Welt Tokyos ein: Der Autor verbrachte die Zeit vom 26.06.2003 bis 03.10.2003 in Japan, um dort an der Deutschen Botschaft zu arbeiten. Zahlreiche Missverständnisse, der unvermeidbare Kulturschock, Verständigungsschwierigkeiten und die Tücken des japanischen Alltags ziehen sich durch diesen Zeitraum und nehmen bisweilen skurrile Züge an. Die Erfahrungen bleiben nicht auf Tokyo beschränkt: Im Rahmen einer sogenannten Indu-strial Tour treffen die Diplomaten verschiedener Länder auf Hokkaido aufeinander, in den populären Orten Kamakura und Nikko bestätigen sich Klischees der Einheimischen, in einem Forschungszentrum wird der japanische Ordnungssinn überstrapaziert. Von der Reizüberflutung, den überfüllten U-Bahnen über Sumo bis hin zu einem heftigen Erdbeben - nichts hiervon bleibt ausgespart. Witzig und ironisch erzählt der Autor in 59 kurzen Geschichten Erlebnisse, Eindrücke und scharfsinnig beobachtete japanische Begebenheiten, für die er im Laufe des Aufenthalts Verständnis entwickelt. Der Autor Dr. Sebastian Fickert wurde am 29.04.1976 in Schweinfurt geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Würzburg promovierte er auf dem Gebiet des Strafprozessrechts. Seit nunmehr vier Jahren unterricht er als juristischer Repetitor Jurastudenten. Anfang 2004 wurde er zum Richter ernannt und arbeitet seit dem am Landgericht Würzburg.
Sprache: deutsch Kurzinhalt: M. Schlette und M. Jung: Einleitende Bemerkungen zu einer Anthropologie der Artikulation - Begriffliche Grundlagen - Chr. Tewes: Die Irreduzibilität des Erlebens: Zum Qualia-Problem in der analytischen Philosophie des Geistes - J. Trabant: Vom Schrei zur Artikulation - K. Arnold: Ausdruck und Artikulation: Ein Grenzgang zwischen Philosophischer Anthropologie und Symbolischem Interaktionismus - M. Jung: "Making us explicit": Artikulation als Organisationsprinzip von Erfahrung - F. Fellmann: Artikulation: Ein Ausweg aus der Krise der Repräsentation - M. Schlette: Selbstverwirklichung durch Artikulation - Transdisziplinäre Perspektiven - S. Gerlach: Artikulation und Reflexion: Nachdenklichkeit lernen in der Grundschule - J. Döring: Mapping Body Projects: Kleidung und Körperschmuck als Medien jugendkultureller Artikulation - Th. Göller: Lautlose Verlautbarung: Artikulationsformen in Thomas Manns Zauberberg am Beispiel Mynheer Peeperkorns - R. Lüthe: Homo narrans - der Mensch als erzählendes Wesen: Narrative Selbstartikulation als ein anthropologisches und als ein kulturhistorisches Phänomen - Ch. Gärtner: Selbstartikulation und Diskurshilfe im Prozeß religiöser Sinnsuche - V. Krech: Religiöse Erfahrung und artikulatorische Identitätsbildung in Konversionserzählungen: Wissenschaftsgeschichtliches und Systematisches Die Herausgeber Magnus Schlette, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Philosophie der TU Chemnitz 1999-2002, seitdem Lehrbeauftragter an der TU Chemnitz und der Goethe-Universität Frankfurt; Kollegiat am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt. Matthias Jung, apl. Prof. Dr., Promotion und Habilitation in Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main; 1997 - 2004 Hochschuldozent für Ethik am Fachgebiet Philosophie der TU Chemnitz; Gastprofessor an der Emory University in Atlanta; apl. Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt.
ISBN: 978-3-8260-3284-4 Erscheinungsahr: 2006 Seitenanzahl: 124 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Michela Cessari bietet mit ihrem Band "Abendliche Grammatik in Blau" Lyrik und "lyrische" Texte in Prosa von hoher Sprachbewußtheit, sprachlich-reflexiver Um-Sicht und mit empathischem Blick aufs Detail. Thematisch bewegen sich die Texte in der Betrachtung der Stadtlandschaft als dem Sinn-Kosmos der Moderne, im Innenblick des entsubjektivierten Bewußtseins, aber einfach auch in der Sprache selbst als virtuos be-sprochenem Eigen-Sinn. So fügt sich der Band denn auch aus zwei Grundtexten zusammen, den "Berliner Stimmen" und den "Sprech-Akten", beides ist Schreib-Programm für den vorliegenden Band. Die Autorin Michela Cessari, geb. in Pisa, studierte Germanistik und Romanistik in Pisa, Freiburg i.Br. und Frankfurt a. M. Promotion 1995. Lehraufträge im Fachbereich Germanistik in Frankfurt, Eichstätt und Berlin. Zahlreiche Beiträge in Literaturzeitschriften. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.
ISBN: 978-3-8260-1102-3 Erscheinungsahr: 1995 Seitenanzahl: 84 Kurzinhalt: Stimmen "The Poetry of Gisela Hemau is remarkable for its musicality and the holdness of its imagery" (Prof. Elsther N. Elstun, George Mason University). "Kunstwerke von erregender sprachlicher Präzision ... Ohne Zweifel schwingt in ihren Gedichten eine romantische Vorstellung von Sprache mit, in dem Sinne, daß es eine poetisch erfaßte Urform für das jeweils zu Sagende gibt. Der Magie der dabei entstehenden Bilder kann man sich nicht entziehen." (H. Ihne, Humboldt 180, 1993). Die Autorin lebt in Bonn. Literatur- und Philologiestudium in München, Mainz, Würzburg. Gedichtsendungen im Deutschlandfunk. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Jahrbüchern. Zahlreiche Lesungen im In- und Ausland.
ISBN: 978-3-8260-3272-1 Erscheinungsahr: 2006 Seitenanzahl: 88 Sprache: deutsch Kurzinhalt: "Adonien" geht aus vom griechischen Adonis-Mythos, den auch Ovid im zehnten Buch seiner "Metamorphosen" erzählt, und bildet einen "lyrischen Tanz", im Zeichen des "Hundssterns" ("Hundstage"). Er bindet Motive aus sumerischen Inanna-Liedern, ägyptischen Totenbüchern, indischen, chinesischen, griechischen, alttestamentlichen Dichtungen und Spruch-Weisheiten, aus "Tausendundeine Nacht" ebenso ein wie Verse von Sappho, Annette von Droste-Hülshoff, Hölderlin. Damit umkreist der Reigen kulturell und historisch weit auseinander liegende Zeit-Räume und führt topoi aus den Bereichen der Künste, Religionen, der Natur, des Kosmos zusammen, in denen das Widersprüchliche menschlicher Existenz als Gemeinsames und Trennendes aufscheint. Die Autorin studierte Philosophie, Theologie, Germanistik, Kunstgeschichte, empirische Kulturwissenschaften, Kunst-Pädagogik in Münster, Freiburg, Tübingen, Esslingen. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Tübingen und Budapest.