ISBN: 978-3-8260-3347-6 Erscheinungsahr: 2006 Seitenanzahl: 312 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an Richard Wagner und ein Türöffner zu seiner Welt, seinem Leben und zu seinen Werken. Der Autor hat umfangreiches Textmaterial sortiert, analysiert, manchmal auch komprimiert und klärt erzählerisch auf, was diesen Ausnahmekünstler zu seinen ungewöhnlichen Leistungen trieb, warum er für einen König "gottgleich" und für einen Philosophen "ein deutscher Aischylos" gewesen ist. Der Autor ist Chemiker und hauptberuflich in der Industrie aktiv. Schon in seiner Jugend wurde er in seiner "Freizeit" ein "Wagnerianer" und erzählt und analysiert hier in einzigartiger Weise Wagners Leben und Werk: kompakt, authentisch, informativ und mit vielen Textzitaten sehr verständlich. Es ist eine spannende Geschichte um das Werden des größten mehrdimensionalen Kunstwerkes der Menschheit, die Geschichte vom: Ring des Nibelungen. Der Autor Josef Lehmkuhl, Jahrgang 1945, ist und war nach seinem Studium in Duisburg als Chemieingenieur in führenden Positionen in der Industrie tätig, hauptsächlich im Bereich Umweltschutz. Er hat chemische Produkte und Verfahren erfunden und entwickelt, Patente erworben, Firmen gegründet, Chemieanlagen konzipiert und in seiner "Freizeit" immer die Augen und Ohren für "das Wesentliche", nämlich für Literatur, Kunst und Musik offen gehalten.
ISBN: 978-3-8260-3624-8 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 150 Sprache: deutsch Kurzinhalt: „Über sein Leben ist leider weiter nichts bekannt” – so hieß es in einem Verzeichnis des literarischen Werkes des jung verstorbenen expressionistischen Dichters Wilhelm Runge (1894-1918), der wie so viele junge Künstler seiner Generation im Großen Krieg den Tod fand. Runges Gedichtband Das Denken träumt war von jeher sehr beliebt und unter Kennern ein Geheimtip. Dank eines glücklichen Zufalls wurde in den letzten Jahren über Runges Leben Näheres bekannt, als in den Niederlanden ein bis dahin unbekannter Briefwechsel zwischen ihm und der jungen jüdischen, 1892 in Amsterdam geborenen Dichterin Sophie van Leer aufgefunden wurde. Wilhelm Runge und Sophie van Leer hatten einen intensiven Briefkontakt und waren beide mit Herwarth Walden und seinem Sturm aufs engste verbunden. Überdies war Sophie van Leer die Verlobte des expressionistischen Malers und späteren Bauhauskünstlers Georg Muche, der in beider Leben eine bedeutende Rolle spielte. Mit der Herausgabe dieses Briefwechsels wird dem Leser gründlichen Einblick gewährt in die Schicksale der Briefpartner, in den Sturm-Kreis und nicht an letzter Stelle in die ästhetischen und ethisch-religiösen Fragen einer Generation, deren Leben und Denken in erschütternder Weise von Kriegsdrohung und Krieg überschattet wurde. Die Verbundenheit beider Briefpartner sollte schließlich münden in den radikalen Entschluss, sich – inspiriert von Tolstoi, Meister Eckhart, Lao Tse und Mazdanan mehr als von der traditionellen Theologie – völlig der Religion zuzuwenden. Für Runge bedeutete es letztendlich Abschied vom Leben, Sophie van Leer führte der Entschluss in das selbsterwählte Einsiedlerleben, in Pazifismus und Revolution und zu guter Letzt in die Mystik des katholischen Glaubens.
ISBN: 978-3-8260-4674-2 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 292 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Sie wurde auf dem Rittergut Ludom in Preußisch- Posen geboren, aber Mitteldeutschland war der Herkunftsraum, Berlin ihre Wahl und die Mark ihre Liebe. Dennoch war sie eine scharfe Kritikerin der preußischen Adelsgesellschaft. Männliche Herrschsucht und Unterdrückung der Frau waren für sie Widerstand gegen politischen Wandel. Sie forderte, Frauenbefreiung zu leben, eine neue Ehre zu wollen: nicht mehr „Lustobjekt“, „Dienstmagd“, „Gebärerin“. In der Weimarer Republik verurteilte sie die politischen Morde von rechts: Deutschland eine „Republik ohne Republikaner“. Ihr unmittelbarer Nachlaß wurde veruntreut, von der Schillerstiftung in Weimar alles Vorhandene 1933 „zur Papiersammlung“ gegeben. Die Biographin rekonstruiert aus Dokumenten, Werkproben und der kontroversen Gegenstimme des Schweizer Schriftstellers Paul Ilg das ungewöhnliche Leben einer gefühlsstarken Frau. Die Autorin Studium der Germanistik und Anglistik, Promotion in neuerer Literaturwissenschaft. Tätigkeit in Verlagen und Museen. Veröffentlichungen zu Malwida v. Meysenbug, Georg Forster, Philippine Engelhard und regionalgeschichtliche und biographischkunsthistorische Studien.
ISBN: 978-3-8260-1395-9 Reihen Nr: StLK Band Nr: 13 Erscheinungsahr: 1998 Seitenanzahl: 351 Kurzinhalt: Daß es 1945 eine "Stunde Null" der Sprache und Literatur nicht gab, ist seit langem bekannt: Die Kontinuität erstreckte sich auf die der NS-Literatur zuzurechnenden Autoren, die fast ausnahmslos nach dem Ende der Lizenzierungspolitik der alliierten Kulturbehörden neue und häufig auch ihre alten, allenfalls stellenweise geglätteten Bücher publizierten. Dieser Ausschnitt der bundesrepublikanischen Literaturgeschichte ist bis heute nicht untersucht. Der auf ästhetische, politische und moralische Gründe gestützten Mißachtung dieser Autoren durch Literaturkritiker und -wissenschaftler stehen die oft hohen Auflagenzahlen gegenüber, welche die Dichter des "Dritten Reichs" mit ihren Büchern erzielten. Die Arbeit geht am Beispiel von vier Autoren, die verschiedene Aspekte der NS-Literatur repräsentieren, den Kontinuitäten - und Wandlungen - in der Schreibpraxis dieser Schriftsteller nach. In einem weiteren Kapitel werden einige ästhetische Grundzüge dieser Texte und deren ideologische Implikationen analysiert. Der Autor Stefan Busch studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Mainz und Pittsburgh, Pennsylvania, 1997 Promotion mit der vorliegenden. Er unterrichtet deutsche Sprache und Literatur am Lincoln College, Oxford.
ISBN: 978-3-8260-4708-4 Erscheinungsahr: 2012 Seitenanzahl: 256 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Wiener Aktionismus war bereits Gegenstand wissenschaftlicher Studien von Theater- und Medienwissenschaftlern, Kunsthistorikern, Religionswissenschaftlern und Philologen. Im Zentrum der Analysen standen die Aktionen der Wiener Künstlergruppe der 60er Jahre, die schriftlichen Zeugnisse der Bewegung wurden bisher selten beachtet. Diese Forschungslücke möchte nun das vorliegende Buch schließen, in dem die Manifeste des Wiener Aktionismus in einem breiten kulturwissenschaftlichen Kontext untersucht werden. Der Leitgedanke gilt dabei der für den Wiener Aktionismus programmatischen Sprachskepsis und deren Erscheinungsformen in den Schriften von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolph Schwarzkogler. Neben Manifesten werden schriftliche Zeugnisse (Tagebuchaufzeichnungen, Arbeitsnotizen, Partituren und Ankündigungen der Aktionen, Interviews) herangezogen, auch solche, die die Zusammenarbeit der Aktionisten mit anderen Künstlern, Dichtern und Schriftstellern (Oswald Wiener, Dieter Schwarz, Peter Weibel, Reinhard Priessnitz und vielen anderen) dokumentieren. Der Antagonismus des Wiener Aktionismus gegenüber der sprachlichen Vermittlung wird u.a. vor dem Hintergrund der reflektierten Sprachskepsis der Wiener Gruppe einer kritischen Analyse unterzogen. Die Autorin Kalina Kupczynska, Dr. Phil. Studium der Germanistik in Lodz und Passau, Werfel-Stipendiatin an der Universität Wien. Seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Lodz.
ISBN: 978-3-8260-4564-6 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 132 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Wie schon der Titel andeutet, richtet sich das Buch sowohl an Wanderfreudige als auch an Literaturinteressierte. Teil I bereitet das Thema theoretisch vor, in Teil II werden literarische Beispiele angeführt, die einzelne Aspekte illustrieren und zeigen, wie Dichter Wanderszenen in ihre Werke einbauen. Dabei werden auch weniger bekannte Autoren herangezogen, was vielleicht dazu anregt, manche Dichtung nachzulesen Die Autorin Edith Glatz war zuerst als Volks- und Sonderschullehrerin tätig, nach dem Studium an der Universität Salzburg Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geschichte. Nach der Pensionierung Doktoratsstudium an der Universität Salzburg, mit dem Dissertationsfach germanistische Literaturwissenschaft.
ISBN: 978-3-8260-4160-0 Erscheinungsahr: 2009 Seitenanzahl: 252 Sprache: deutsch Kurzinhalt: In Berichten über die Zerstörung der Stadt Würzburg am 16. März 1945 und die Leistungen des Wiederaufbaus werden die alltäglichen Probleme der Bevölkerung in jener schweren Zeit oft ausgeblendet. Dieses Buch beschreibt anhand zahlreicher Zeitzeugenberichte, wie sich die Überlebenden mit Improvisationstalent, Ausdauer und auch Glück dem täglichen Über–Leben in der Steinwüste der ausgebombten Stadt stellten. Mit Zeitzeugenerinnerungen von: Klaus Bader – Marianne Bader – Ruth Bausewein – Marta Berger – Gertrud Bieber – Edgar Dambach – Fritz Därr – Laurenz Daßing – Gudrun Dressler – Dorothea Düsel – Alois Endres – Josef Fröhlich – Barbara Gehret – Heinrich Giesecke – Karola Giesecke – Georg Götz – Richard Greubel – Dorothea Heller – Maria Hessdörfer – Georg Hessdörfer – Ruth Hopf – Bruno Krämer – Franz Kunz – Ruth Lehritter – Helene Ott – Maria Plail – Katharina Riedel – Lita Schleyer – Wilhelmine Schwarzmann – Anneliese Weber – Heinrich Weise u.v.m. Der Herausgeber Christoph Daxelmüller ist Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-3983-6 Reihen Nr: Zweig Band Nr: 1 Erscheinungsahr: 2008 Seitenanzahl: 112 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Grußworte von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller – Grußworte von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer – Grußworte von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden – Grußworte von Rektor Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger – Grußworte der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, Hofrat Marko Feingold – K. Renoldner: Mehrsprachigkeit nach innen – Vorwort – Stefan Zweig und Salzburg – H. Holl: Salzburger Bemühungen um Stefan Zweig seit 1961 – F. Genböck: Architekt begegnet Schriftsteller – Gedanken zu einer Ausstellung – Judentum und Pazifismus – G. Langer: Stefan Zweig und die jüdische Religion – T. Bodmer: Jeremias. Ein Bekenntnis zu Pazifismus, Humanismus und Weltbürgertum – Geschichte und Kulturgeschichte – K. Müller: Faszination Geschichte. Zum Begriff der Geschichte bei Stefan Zweig – J. Brügge: Stefan Zweig, C.G. Jung und die Kulturgeschichte des Schachs – vom indischen Tschaturanga zur modernen Alchemie des 20. Jahrhunderts? Der Herausgeber Joachim Brügge ist Professor für Musikgeschichte an der Universität Mozarteum Salzburg mit dem Schwerpunkt 18. bis 20. Jahrhundert. Er ist Mitherausgeber des Mozartlexikons.