ISBN: 978-3-8260-5131-9 Autor: Zwißler, Hanns Peter Erscheinungsjahr: 2013 Seitenanzahl: 168 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Johannes Boberg, Maschinenbauer mit Hang zur Präzision, erhält die Mitteilung, dass seine geschiedene Frau Kristina wohl als Geisterfahrerin auf der Autobahn Selbstmord verübt hat. Das setzt die folgenden Stunden in Gang, in denen Boberg Kristinas Zwillingsschwester anzurufen versucht, gleichzeitig die Anrufe seiner Mutter abwehrt, andere Anrufe tätigt, einen Hausmeister betrunken macht und einen aufgeschlitzten Teddybären in den Müllschlucker entsorgt. Boberg schwankt zwischen manchmal bizarren Erinnerungen, die meist um die Frauen in seinem Leben kreisen, und Refl exionen. Die Witwerverbrennung, die in seinem Fall angesetzt ist, zieht sich vom Nachmittag hin bis in den späten Abend. Ein souverän erzählter Roman mit hohem Unterhaltungswert. Der Autor Hanns Peter Zwißler studierte Geschichte, Germanistik und Politik in Würzburg und war zuletzt stellv. Schulleiter eines Schweinfurter Gymnasiums. Bisherige Veröffentlichungen: Lisa du schwarze Zypresse, Novelle. Der Bröll, Roman. Die winkende Katze, Roman. Uraufführung Mai 2011: Alles ist im Fluss.
ISBN: 978-3-8260-5122-7 Autor: Luttringer, Klaus Erscheinungsjahr: 2013 Seitenanzahl: 182 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Hinter dem eher spröden Titel erwartet den Leser eine außergewöhnliche Erzählung. Zum Staunen und Genießen. Leise und poetisch komponiert. Und mit kleinen philosophisch-melancholischen Verstecken, in die auch das Inferno am Ende der Erzählung nicht einzudringen vermag. Der Autor Klaus Luttringer schreibt in Hilden. Veröffentlichungen u.a.: Die Bildung und ihr Narr (Rheda- Wiedenbrück) Zeit der Höhlen (Freiburg) - Die Rückkehr der Steine (K&N) - Weit, weit Arkadien… Über die Sehnsucht nach dem anderen Leben (Düsseldorf und Bensheim, K&N) - Weltgeschichte Zärtlichkeit (K&N) - Der Skorpion (München) - Kernspaltungen, Sieben zeitkritische Essays (K&N) - Robinson oder der Wind von Süden, Fünf flatterhafte Essays zum Verwehen aller Dinge (K&N).
ISBN: 978-3-8260-5102-9 Autor: Bayha, Karin / Schunk, Gunther Erscheinungsjahr: 2012 Seitenanzahl: 142 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Wie heißt die Erdbeerhauptstadt Finnlands? Und was ist eigentlich Humppa? Wie hieß der erste finnische Spielfi lm? Wie lang ist das finnische Autobahnnetz? Es wird höchste Zeit für Antworten! Wer kennt das unscheinbare und doch so erfolgreiche Volk im Norden am besten? Wissenswertes und Unerklärliches der nordischen Nation haben die beiden Autoren in sechs Kapiteln zusammengetragen und mit den wichtigsten finnischen Weisheiten versehen, die für das Überleben mit und ohne die seltsamsten und nettesten Menschen der Welt am Nordrand Europas notwendig sind. Lernen Sie spielerisch und mit viel Spaß die Seele und Melancholie, die Kultur und den Weitblick des nordischen Volkes kennen und begreifen. Der optimale Zeitvertreib für unscheinbar erfolgreiche Suomi-Experten und solche, die ganz unscheinbar zu Experten werden wollen. Wissenswertes und Kurioses zusammengestellt von den beiden Finnlandbegeisterten Karin Bayha und Gunther Schunk. “Tyvestä puuhun noustaan“ (Finnisches Sprichwort, dt.: „Ein Baum wird von unten bestiegen.“) Die Autoren: Karin Bayha ist Sprach- und Musikwissenschaftlerin und hat einen Teil ihres Studiums in Finnland verbracht. Seit zehn Jahren ist sie Vorsitzende der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (DFG) in Würzburg und Mitglied im bayerischen Landesvorstand der DFG. Gunther Schunk ist gelernter Sprachwissenschaftler und beschäftigt sich gerne mit allem, was mit Buchstaben (v.a. Dialekt) und Musik (v.a. Blues) zu tun hat. Bei Königshausen und Neumann veröffentlichte er u.a. Das kleine Mainfränkisch- Quiz: Meefränggisch für Debben & Subber- Exberden, das Wörterbuch von Mittelfranken, eine Haiku-Rock´n´Roll-Collection Sendeprotokoll sowie Von Adler bis Zauberberg. Eine kleine Geschichte der Gasthausnamen in Mainfranken. Er ist Mitglied im Autorenkreis Würzburg, Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache Zweig Würzburg und – natürlich – Mitglied der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (DFG) in Würzburg, spätestens seit er die großen Ähnlichkeiten zwischen den Franken und den Finnen kennengelernt hat.
ISBN: 978-3-8260-5048-0 Autor: Fritz-Scheuplein Monika, König Almut, Krämer-Neubert Sabine, Wolf Norbert Richard (Hrsg.) Erscheinungsjahr: 2012 Seitenanzahl: 80 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Mit der Frage „Gibt es einen Spottnamen für die Ortseinwohner und für die Leute der Nachbarortschaften?“ erhoben die Mitarbeiter des Sprachatlas von Unterfranken (SUF), der im Rahmen des Bayerischen Sprachatlas die Dialekte in Unterfranken erforschte, unterfränkische Ortsneckereien. Die Antworten auf diese Frage bilden die Hauptquelle des vorliegenden Ortsnecknamenbuches. Es enthält über 500 Ortsnecknamen und ist somit die erste größere Sammlung mundartlicher Ortsnekkereien aus ganz Unterfranken. Die Ortsneckereien sind ein Dokument für den unterfränkischen Einfallsreichtum und den bisweilen derben Humor, wenn es ums Schimpfen und Spotten geht. Lassen Sie sich überraschen! Die Autoren arbeiten am Institut für deutsche Philologie der Universität Würzburg und dem Unterfränkischen Dialektinstitut (UDI), das an das Institut für Deutsche Philologie angeschlossen ist. Das UDI ist das Kompetenzzentrum für Dialektforschung in Unterfranken und Ansprechpartner für alle, die sich mit den Dialekten in Unterfranken befassen. Die Herausgeber arbeiten am sprachwissenschaftlichen Institut der Univ. Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-5044-2 Autor: Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte der JMU Erscheinungsjahr: 2012 Seitenanzahl: 74 Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-8260-5034-3 Autor: Pick Jirí Robert Erscheinungsjahr: 2013 Seitenanzahl: 162 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Theresienstadt in der Zeit des Nationalsozialismus, Ghetto und Konzentrationslager, eine Durchgangsstation vor den Deportationen in die Vernichtungslager. Hier spielt die humoristische („soweit möglich“) Novelle von J.R.Pick. Ein 14-jähriger Junge, Toni, liegt mit Tuberkulose auf der Krankenstation und gibt sich Tagträumen hin. In der Welt des Ghettos, wo das jüdische Menschenleben keinen Wert hat und wo auch das letzte Tier schon verendet ist, beschließt Toni, einen Tierschutzverein zu gründen. Er bekommt ein Geschenk, eine Maus in einer Schachtel, die er sorgsam beschützt. Diese absurde Idee lässt viele humoristische Szenen entstehen, die brutale Realität des Konzentrationslagers bleibt aber immer gegenwärtig. Die ungeschützten Menschen verschwinden in den Transporten, der Tod gehört im Ghetto zum Alltag. J.R. Pick gelingt manches Unmögliche. Er erzeugt Humor in Situationen der tiefsten Verzweiflung, er ermöglicht dem Leser, sich das Nicht-Vorstellbare vorzustellen, über das Nicht-Nachdenkbare nachzudenken. Der Autor Jirí Robert Pick, geboren 1925 in Prag, wurde 1943 als Jude mit seiner Familie ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er, gesundheitlich schwer gezeichnet, den Holocaust überlebte. In seiner vielseitigen schriftstellerischen Tätigkeit stach sein satirisches Talent besonders hervor. Zum Thema Theresienstadt schrieb er noch mehrere, teils unveröffentlichte Theaterstücke. Er starb 1983 in Prag. Die Übersetzer Eva Gaal und Sigmund Mang arbeiten als Psychoanalytiker in Ludwigsburg.
ISBN: 978-3-8260-5008-4 Autor: Gauger Barbara Erscheinungsjahr: 2012 Seitenanzahl: 128 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Im Jahr 399 vor Christus wird Sokrates der Gottlosigkeit angeklagt und wenig später auf Beschluss des Athener Volksgerichts hingerichtet. Mit seinem vorletzten Lebenstag in der Gefängniszelle setzen die fi ktiven Memoiren ein; in ihnen lässt der streitbare Philosoph nicht nur diejenigen Stationen Revue passieren, die zu Prozess und Todesurteil führten, sondern überdenkt auch die maßgeblichen Themen der Philosophie, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Als Textgrundlage für die assoziativ einander folgenden und mit teils kommentierenden Überleitungen verbundenen Rückblicke dienen ausgewählte platonische Schriften, deren Wiedergabe die Sprach- und Argumentationsstruktur ihrer Vorlage einzufangen suchen, dadurch das besondere Kolorit des Originals lebendig werden lassen und zugleich die oft unübersichtlichen Texte Platons leichter verständlich machen. Auf diese Weise entsteht ein Bild vom Leben und Denken des Protagonisten Sokrates, aber mittelbar auch von der Lehre seines berühmten Schülers, dem wir die umfassendste und eigenständigste Deutung der Grundüberzeugungen seines Vorgängers zu verdanken haben. Die Erinnerungen wenden sich vor allem an interessierte Laien, die in leicht fasslicher Form einen Zugang zum sog. platonischen Sokrates und damit der Einheit zweier Persönlichkeiten gewinnen möchte, welche die europäische Geistesgeschichte entscheidend geprägt haben. Die Autorin Barbara Gauger studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Klassische Philologie und Germanistik und war nach der Promotion als Wissenschaftliche Angestellte und später als Lehrerin am Collegium Josephinum Bonn tätig.
ISBN: 978-3-8260-4988-0 Autor: de Lazzer Dieter Erscheinungsjahr: 2012 Seitenanzahl: 274 Sprache: deutsch Kurzinhalt: In dem schon immer religös überhitzten Remstal nahe Stuttgart wird ein evangelikaler Fernsehprediger mit durchschnittener Kehle gefunden, daneben sein Hund. – Wurde er ermordet, weil er in den Ehen seiner Anhänger gewildert hat? Für sein allzu einnehmendes Verhältnis zum Geld? Oder hat einer der Muslime zum Messer gegriffen, weil er diese pauschal als Kinder des Satans beleidigt hat? – Markus Schiller und seine Kollegen haben es nicht leicht mit den Milieus der bigotten Christen und der Muslime, von denen viele in einer Art Parallelgesellschaft leben. Dass Seitz’ Druckerei vor allem fremdsprachige Bibeln für dubiose Auftraggeber in islamische Länder liefert, kompliziert die Ermittlungen weiter. Als dazu noch ein türkisches Mädchen verschwindet und ein Fanatiker aus der Moschee ertränkt wird, hat Schiller genug am Hals. Wie wird es gelingen, den Sündenpfuhl aus Islamismus und Politik, Geschäft, Ressentiments und Heuchelei zu durchdringen? Hilft es vielleicht, den Mord als schöne Kunst (de Qincey) nach der ihm eigenen Logik des Unwahrscheinlichen zu betrachten? Sündenpfuhl ist der zweite Roman eines Verbrechens mit Markus Schiller, dem coolen und intellektuellen Ermittler der Post-Krimi-Ära. Hier ist er gerade dabei, eine eigene Lebenskrise nach einer Krebserkrankung zu überwinden. http://krimikiosk.blogspot.de/2013/01/sundenpfuhl-dieter-de-lazzer-uberzeugt.html Der Autor Dieter de Lazzer, Theologe und Jurist, zusammen mit Felix Huby Autor erfolgreicher Krimi-Reihen („Bienzle“-Tatorte, Zwei Brüder), Fernsehserien (Oh Gott, Herr Pfarrer u.a.) und Theaterstücke (Georg Elser – allein gegen Hitler). Verfasser fachlicher und belletristischer Publikationen. Bei K&N erschienen: ,Tod eines Philosophen‘ (2011).
ISBN: 978-3-8260-4932-3 Autor: Bernardi Isabel Erscheinungsjahr: 2012 Seitenanzahl: 196 Sprache: deutsch Kurzinhalt: „Die Stimme des Intellekts ist leise.“ Die Stele für Sigmund Freud im Votivpark spricht eine Warnung in Richtung der Universität Wien aus. Als dort einer jungen Wissenschaftlerin die Kehle durchgeschnitten wird, beginnt die Fassade rationaler und objektiver Wahrheitssuche zu bröckeln. Bei einem großen Historikerkongress und während des Verfahrens zur Berufung auf eine wichtige Professur braut sich weiteres Unheil zusammen. Der mächtige und rücksichtslose Vorstand des Instituts für Geschichte Josef Amblic wird tot in seinem Büro gefunden – neben einer Giftschlange. Assistent Martin Heiser gerät in die Rolle des Ermittlers und sucht im akademischen Mikrokosmos die Wahrheit, welche die Inspektorin alleine nicht finden kann. Seine Albträume reflektieren die Ereignisse auf tieferer Ebene und geben ihm wichtige Hinweise. Er entdeckt überraschende Verflechtungen des akademischen Umfelds mit verworrenen Familienverhältnissen – und findet sich in einer Schlangengrube wieder. Voller Anspielungen und Seitenhiebe spiegelt der erste Wiener Uni-Krimi die akademische Binnenwelt in einer gesellschaftlichen Situation, welche der Universität überstürzte Reformen, Sparbudgets, den Bologna-Prozess und heftige Studentenproteste beschert hat. Leseprobe: Martin ging zurück in sein Büro, holte den Briefentwurf an die Referenten, und klopfte dann an die Türe des Chefs. Da er kein "Herein!" oder "Bitte!" hören konnte, wartete er kurz. Telefonierte er vielleicht? Doch war nichts durch die dicke Türe zu vernehmen. Er klopfte nochmals kräftig und rief "Herr Amblic!" Der musste sich darüber wundern, am Ostermontag abend aufgesucht zu werden - oder hatte er dem Alkohol zugesprochen und war dadurch in seiner Wahrnehmung eingeschränkt? Vorsichtig öffnete Martin die Türe und lugte hinein. Er sah Josef Amblic hemdsärmelig an seinem Schreibtisch sitzen, nach vorne gesunken, mit dem Kopf auf der Tischplatte und eigenartig verkrampftem Arm. Martin war beunruhigt, ging hinein und rief ihn aus nächster Nähe laut an: "Herr Amblic!" Keine Reaktion, und als er ihn an der Schulter fasste, war sie kalt. Plötzlich schrie Martin auf und sprang zurück zur Türe: Auf dem rot-braunen Perserteppich vor der Sitzgarnitur in der Ecke beim zweiten großen Fenster räkelte sich eine etwa einen Meter lange grüne Schlange in der Wärme der brennenden Lampe, die auf dem Teppich stand. Die Schlange war unbeeindruckt. Die Autorin Isabel Bernardi sind eine Veterinärmedizinerin und ein Philosoph, Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Werke.