ISBN: 978-3-8260-4903-3 Erscheinungsahr: 2012 Seitenanzahl: 408 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Fröbels weltweite Bedeutung beruht auf seiner „Erfi ndung“ des „Kindergarten“. Daher wird natürlich auch seine Spielpädagogik in ihrer konzeptionellen Begründung wie ihrer aktuellen Evidenz in diesem Band gebührend gewürdigt. Den thematischen Schwerpunkt des vorliegenden Bandes, bildet jedoch das quellenspezifische Arbeitsfeld der zahlreichen Briefe Fröbels, die in den meisten der vorliegenden Texte beachtet werden. Bei einigen Beiträgen stehen diese Briefdokumente jedoch geradezu im Mittelpunkt, so bei der Analyse der Begriffe „Ahnung“ und „Bewußtseyn“ bei Fröbel, von „Bildung“ und „Freiheit“, sowie „Individualität“, aber auch bei der Studie zu Fröbels Schillerverständnis und der Analyse des Briefwechsels Fröbels mit einem Keilhauer Zögling. Die umfangreiche Darstellung der Struktur der Briefe Fröbels beleuchtet die Geschichte dieses spezifischen Arbeitsmaterials der Fröbelforschung, berichtet über die Bezugspersonen und über die deutliche autobiographische Tendenz bestimmter Phasen der Briefproduktion Fröbels. Diese Studie verdeutlicht die Aufgaben einer quellenorientierten, historischkritischen Fröbelforschung. Der Autor Prof. Dr. Helmut Heiland, Studium der Pädagogik, Philosophie und Geschichtswissenschaft in Tübingen und München, Promotion 1965 Universität Tübingen. Seit 1975 Prof. für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Universität Duisburg, jetzt Universität Duisburg-Essen. Emeritierung 2002.
ISBN: 978-3-8260-4800-5 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 184 Sprache: deutsch Kurzinhalt: I. M. Breinbauer/G. Weiß: Bildungsphilosophie und Bildungsforschung im Gespräch - J. Ruhloff: Beobachtung ohne Erfahrung - J. Breithausen: (Nicht-)Orte von Sachlichkeit in Empirie und Bildungstheorie - R. Casale: Zur Abstraktheit der Empirie - Zur Konkretheit der Theorie. Anmerkungen über die versäumte Auseinandersetzung mit den Folgen des Positivismusstreits - M. Brinkmann: Pädagogische Erfahrung - phänomenologische und ethnographische Forschungsperspektiven - A. Messerschmidt: Involviertes Forschen. Reflexionen von Selbst- und Fremdbildern - L. Herwartz-Emden und V. Mehringer: Probleme und Grenzen des Empirischen in der Interkulturellen Bildungsforschung - H.-C. Koller: Anders werden. Zur Erforschung transformatorischer Bildungsprozess - T. Fuchs: Vermitteln, Verknüpfen, Verbinden? Ein Beitrag zur Reformulierung der bildungstheoretisch orientierten Biographieforschung - Ch. Thompson: Praktiken der Bildungstheorie und Bildungsforschung - A. Schäfer: ‚Reisen bildet'. Diskursanalytische Betrachtungen eines Versprechens.
ISBN: 978-3-8260-4693-3 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 184 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Autor nimmt die Erörterung des pädagogischen Grundproblems von Theorie und Praxis zum Ausgangspunkt, um die Idee einer Erziehung zu entfalten, welche dem Menschen als Person und einer menschlichen Gemeinschaft freier und miteinander handelnder Personen gerecht wird. Auf diese Weise bietet dieses Lehr- und „Bildungsbuch“ (Michael Winkler) eine systematisch-propädeutische Einführung in pädagogisches Denken und Handeln. Der Autor Prof. Dr. Dr.h.c. Winfried Böhm war von 1974 bis 2005 Ordinarius und Vorstand des Instituts für Pädagogik der Universität Würzburg. Gastprofessuren führten ihn an renommierte Universitäten in Italien (Rom, Padua), Afrika, Südamerika und den USA. Zu seinen bekanntesten Werken zählen sein „Wörterbuch der Pädagogik“ (Stuttgart 162005), seine „Geschichte der Pädagogik. Von Platon bis zur Gegenwart“ (München 32010) sowie das mit Ernesto Schiefelbein und Sabine Seichter verfasste Lehr- und Lernbuch „Projekt Erziehung“ (Paderborn 2 2010).
ISBN: 978-3-8260-4650-6 Reihen Nr: SchP Band Nr: 5 Erscheinungsahr: 2011 Seitenanzahl: 272 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Performanz-Gedanke, wie Judith Butler ihn in der Gender-Theorie andenkt und die Korrelation, wie Richard Hönigswald sie für die Pädagogik theoretisch entwickelt, stehen im Zentrum der vorliegenden Arbeit. Beide werden so miteinander verbunden, dass sie in die Prinzipien „schwache, nicht-souveräne Monadizität“, „schwache, subversiv untergrabene Gegenständlichkeit“, „Performanz als Spur aus dem Performativen“, „Relation“ und „Korrelations-Methode“ ausformuliert werden. Diese Prinzipien sind Prinzipien einer Allgemeinen Pädagogik und münden in den allgemeinen Bildungsbegriff: Bildung ist Ermöglichung von Performanz bzw. Erleben. 1. Poststrukturalistische korrelative Bildung – Problemaufriss und Lösungsspektrum zu ihrer Grundlegung 2. Dekonstruktion und Konstruktion 3. Dekonstruktion pädagogischer Grundlegungen 4. Konstruktion Pädagogischer Grundlegungen 5. Korrelativ-performante Grundlegung von Bildung Schluss: Gender-Theorie und Bildung Die Autorin Gaja von Sychowski, Dr. phil. habil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Allgemeinen Systematischen Pädagogik, Fakultät für Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg Essen; Forschungsschwerpunkte: Neukantianismus (historisch und systematisch), Dekonstruktivismus und Poststrukturalismus in der Allgemeinen Systematischen Pädagogik (Theorien der Bildung und Erziehung), Gender-Theorie und Bildung.