Verlag Königshausen & Neumann
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Erica Pedretti. Kontrapunktik, Räumlichkeit und Materialität der Sprache als Prinzipien der Textorganisation. Epistemata Literaturwissenschaft 746 ca. 48,00 € ca. 320 Seiten
Erica Pedretti. Kontrapunktik, Räumlichkeit und Materialität der Sprache als Prinzipien der Textorganisation. Epistemata Literaturwissenschaft 746 ca. 48,00 € ca. 320 Seiten
ISBN: 978-3-8260-4755-8
Reihen Nr: EpiL
Band Nr: 746
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: In den Texten Erica Pedrettis verlieren die für traditionelle Texte bestimmenden Strukturprinzipien Linearität, Chronologie und Kausalität (der Handlung) an Bedeutung. Die Folge ist eine Irritation mancher LeserInnen, keinesfalls aber eine als chaotisch zu beschreibende Strukturlosigkeit der Texte, wie sie in einigen Kritiken zumindest indirekt angedeutet wird. Vielmehr – und dies ist die zentrale These der vorliegenden Arbeit – werden die tradierten Text-Organisationsprinzipien durch neue Strukturmuster abgelöst: Kontrapunktische Strukturmuster ermöglichen eine neue Form der ‚Kontinuität in der Diskontinuität‘ der Erzählung, die Räumlichkeit einer real-fi ktionalen Landschaft gliedert die Narration anhand von Orten und die ‚Materialität der Sprache‘ bringt unter anderem deren musikalisch-klangliche Qualität zum Tragen. Was auf den ersten Blick an der Kohärenz der Texte Pedrettis zweifeln lässt, erweist sich als eine modischen Reduktionsansätzen entgegenlaufende Erhöhung der strukturellen Komplexität, die letztendlich Elemente moderner Avantgarde-Theorien und postmoderner (Multicodierungs-)Ansätze zwanglos und auf höchstem Niveau zusammenführt. Die Kontrapunktik tritt an die Stelle von Linearität, die Räumlichkeit an die Stelle der chronologischen Abfolge und die Materialität der Sprache an die Stelle der Kausalität der Handlung. Die Autorin Dr. Meike Penkwitt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Anthropologie und Gender Studies der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Herausgeberin der Zeitschrift Freiburger GeschlechterStudien.

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Etwas fehlt! Bildung zwischen persönlicher Sinnsuche und sozialer Emanzipation. Ein philosophisches Plädoyer für ihre Subversivität. € 29,80
Etwas fehlt! Bildung zwischen persönlicher Sinnsuche und sozialer Emanzipation. Ein philosophisches Plädoyer für ihre Subversivität. € 29,80
ISBN: 978-3-8260-4832-6
Erscheinungsahr: 2012
Seitenanzahl: 198
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Etwas fehlt! Aber das ist in der Bildung nicht primär das, was die PISA-Studien nahe legen. Nämlich letztlich ihre Unterwerfung unter die Führungsgröße der Kapitalrentabilität. Gegen diesen Trend ist wieder auf die Überlegung zurückzukommen, was Bildung ist. Und das ist, dass sie auf dem menschlichen „Wahrheits“- Bedürfnis beruht und demzufolge aus „Wahrheits“- „Ereignissen“ besteht. Was fehlt, ist erstens der jeweilige Mensch sich selbst und zweitens ein gesellschaftlicher Konnex, der den Einzelnen als Wert an sich selbst anerkennt und das Gemeinsame in den Mittelpunkt stellt. Deswegen thematisiert das Buch den Begriff der Bildung entlang der persönlichen Sinnsuche und der sozialen Emanzipation. Es ist ein philosophisches, das sich aus kapitalismuskritischer Perspektive auch den dazugehörigen politökonomischen Fragen öffnet. Unter den Autoren, die für den Gedankengang wichtig sind, spielen – neben anderen – Badiou, Marx, Kant, Hegel und Heidegger eine wesentliche Rolle. Wird der Bildungsbegriff anhand dessen problematisiert, was fehlt, dann wird deutlich, dass Bildung einen subversiven Charakter hat. Das Buch wendet sich an Philosophen, Pädagogen, bildungspolitisch Tätige, Studenten, Eltern, Schüler und Lehrer. Der Autor Friedrich Voßkühler war Lehrer für Deutsch, Biologie, Ethik und Philosophie und ist außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der TU Darmstadt. Seine Hauptwerke sind „Der Idealismus als Metaphysik der Moderne“ (1996), „Kunst als Mythos der Moderne“ (2004) und „Subjekt und Selbstbewusstsein“ (2010), alle bei Königshausen & Neumann in Würzburg.

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Gehör-Gänge. Erzählungen. € 16.00
Gehör-Gänge. Erzählungen. € 16.00
ISBN: 978-3-8260-4799-2
Erscheinungsahr: 2011
Seitenanzahl: 208
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: „Gehör-Gänge“: eine Mischung aus Wahrem und Ersonnenem, Erlebtem und Wahrscheinlichem – Erzählungen, Kurzgeschichten, Satiren, Sinnfreies und Witziges aus Streifzügen durch Feuchtgebiete, aus Wanderungen durch die Fauna und aus den Gehörgängen orchestraler und musikkritischer Mißtöne. Dabei geht es unter anderem um weltbewegende Fragen, wie Bläser den Abermillionen Keimen und Bakterien in ihren Instrumenten Jahrhunderte lang trotzen konnten, ohne daß sie ausstarben, während der Autor dem ersten Musikkritiker der Antike auf der Spur ist und durchaus Mordgedanken hegt, wenn Zuhörer während des Konzertes ihre knisternden Bonbons auswickeln. Der Autor Werner Bodendorff ist Musikkritiker und Rezensent, wissenschaftlicher Publizist sowie Herausgeber und hatte eine Zeitlang verschiedene Lehraufträge für Musikgeschichte u.a. an der Musikhochschule in Augsburg und an der Universität Kiel inne. Zugleich ist er aktiver Musiker und Leiter des von ihm gegründeten „Symphonischen Orchesters Plön“.

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Gelebter Leib - verkörpertes Leben. Neue Beiträge zur Phänomenologie der Leiblichkeit. Orbis Phaenomenologicus Perspektiven Neue Folge Bd. 27 € 48,00
Gelebter Leib - verkörpertes Leben. Neue Beiträge zur Phänomenologie der Leiblichkeit. Orbis Phaenomenologicus Perspektiven Neue Folge Bd. 27 € 48,00
ISBN: 978-3-8260-4751-0
Reihen Nr: OPhP
Band Nr: 27
Erscheinungsahr: 2012
Seitenanzahl: 288
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die Phänomenologie der Leiblichkeit kann auf eine umfangreiche Tradition zurückblicken, die von Husserls phänomenologischer (Wieder-)Entdeckung und Aufwertung des Leibes, über Merleau- Ponty, Sartre, Lévinas, Patoèka und Ricoeur bis hin zu neueren Diskussionen bei Henry, Derrida, Waldenfels, Marion und Richir reicht. Die gemeinsame Ausrichtung dieser mitunter stark divergierenden Positionen ist darin zu sehen, dass sie die leibhaftige Verfassung wie Fundierung aller Existenzvollzüge – mithin allen Erfahrens, Denkens und Handelns – ins Zentrum der Analyse rücken, um von daher diese Konzepte kritisch zu überdenken und andere Themenbereiche in ihrem Licht aufzugreifen. Entscheidend für die Leibphänomenologie sind dabei Husserls Einsichten, dass der Leib einerseits das „ursprünglichst Meine“, andererseits aber auch ein „unvollständig konstituiertes Ding“ ist. Husserl zeigte damit an, dass unsere Leiberfahrung nicht nur von einer unaufhebbaren Zweideutigkeit gezeichnet ist, sondern letztlich von einer ontologischen Spaltung bzw. einem originären Entzug kündet, die sich auch mit den methodischen Mitteln von Refl exion und Reduktion nicht aufheben lässt. Der Herausgeber Michael Staudigl war zuletzt Habilitationsstipendiat an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ist gegenwärtig Research Associate am Institut für die Wissenschaften vom Menschen.

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Gemeinschaft in der Literatur. Mythos oder Möglichkeit? ca. € 35,00; ca. 350 Seiten
Gemeinschaft in der Literatur. Mythos oder Möglichkeit? ca. € 35,00; ca. 350 Seiten
ISBN: 978-3-8260-4841-8
Reihen Nr: SBLK
Band Nr: 57
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Wie sind Formen und Grenzen von Gemeinschaft, Zusammenleben und Solidarität heute denkbar? Diese Frage besitzt angesichts der Auswirkungen einer zunehmend globalisierten Welt, in der sich traditionelle Gemeinschaftsformen mehr und mehr aufl ösen, während sich zugleich räumlich und zeitlich völlig neu gestaltete Allianzen und Netzwerke bilden, eine aktuelle Brisanz. Der Sammelband untersucht aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive der Romanistik und der Germanistik die vielfältigen Funktionen von Literatur als Speicher- und Refl exionsmedium von Gemeinschaft im modernen Krisendiskurs. Erstmals werden dazu Analysen literarischer Gemeinschaftsvorstellungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart gebündelt und in einen Kontext mit Gemeinschaftskonzepten aus der politischen Philosophie gestellt, so dass sich ein vielversprechendes transdisziplinäres Forschungsfeld eröffnet. Neben einer ausführlichen Einleitung der Herausgeberinnen in die Thematik enthält das Buch Beiträge von: Wolfgang Asholt, Carolin Benzing, Margot Brink, Urs Büttner, Stefanie Bung, Ida Danciu, Ottmar Ette, Leonhard Fuest, Cécile Kovácsházy, Dorit Messlin, Wim Peeters, Sylvia Pritsch, Brigitte Sändig, Christian Schmitt, Juliane Schöneich, Christiane Solte-Gresser, Karen Struve, Markus Wiefarn. Die Herausgeberinnen Margot Brink, Dr. phil., Literatur- u. Kulturwissenschaftlerin / Romanistik, Gender Studies, Vergl. Literaturwissenschaft, 2011 Habil. an der HU Berlin. Dr. Sylvia Pritsch, Literatur- u. Kulturwissenschaftlerin, wiss. Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Oldenburg.

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Gentechnik - Pflanzen, Tiere und das Humane. Kritisches Jahrbuch der Philosphie Bd. 14, herausgegeben von der Thüringischen Ges. für Philosophie e.V. € 19,80
Gentechnik - Pflanzen, Tiere und das Humane. Kritisches Jahrbuch der Philosphie Bd. 14, herausgegeben von der Thüringischen Ges. für Philosophie e.V. € 19,80
ISBN: 978-3-8260-4759-6
Reihen Nr: KJPH
Band Nr: 14
Erscheinungsahr: 2011
Seitenanzahl: 120
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Vorwort – P. Kunzmann: Würde in der Gentechnologie. Ein Projekt und seine Erträge – P. Kunzmann: ,Würde in der Kreatur‘ und die Gentechnik. Ein Essay in Thesen – S. Odparlik: Die Würde nichtmenschlicher Lebewesen. Jenseits des biokonservativen Sprachspiels – D. Preuß: Zum Schutz vor Missbräuchen der Gentechnologie. Die Tierwürde ins deutsche Tierschutzgesetz? Exemplarische Überlegungen – N. Knoepffl er: Würde - eine semantische Untersuchung – M. Hauskeller: Würde als Auto-Integrität im gentechnischen Konfl iktfeld – O. Müller: Die ,Natur des Menschen‘ und ihre medizintechnische ,Verbesserung‘. Ethische Überlegungen – W. Theobald: Würde in der Biotechnologie Die Herausgeber Prof. Dr. Peter Kunzmann ist Leiter der Nachwuchsgruppe Würde in der Gentechnologie am Ethikzentrum Jena. Sabine Odparlik ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ethikzentrum Jena.

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Gertrud Kolmar: Dichten im Raum. ca. € 35,00; ca. 180-250 Seiten
Gertrud Kolmar: Dichten im Raum. ca. € 35,00; ca. 180-250 Seiten
ISBN: 978-3-8260-4854-8
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Gertrud Kolmar (1894-1943) galt zu ihren Lebzeiten als eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Lyrikerinnen. Nach ihrem gewaltsamen Tod in Auschwitz geriet ihre Dichtung jedoch in den Schatten von Else Lasker-Schüler und Nelly Sachs. Erst ab den 1990er Jahren, nicht zuletzt angeregt durch die Herausgabe ihres Gesamtwerkes durch Regina Nörtemann, intensivierte sich die Auseinandersetzung mit dem Werk von Gertrud Kolmar. Im Zuge dieser Wiederentdeckung liest die vorliegende Studie Kolmars Gedichte und ihre Prosa als ein hoch refl ektiertes Verweben von Dichtung und kultureller Geographie. Sie verfolgt die Spannung zwischen den deutschen und jüdischen Kulturtraditionen, die sich beide in Kolmars poetischen Topographien am Ende der Weimarer Republik und dann in Nazideutschland als zunehmend unzureichend präsentieren. Die Studie verspricht nicht nur eine neue Einsicht in Gertrud Kolmars Poetik. Mit ihrer kritischen Darstellung vorhandener jüdischer Diskurse als Schattenbilder deutscher Diskurse stellt Gertrud Kolmars Werk, so das Argument dieser Studie, auch eine wichtige Stimme zwischen zeitgenössischen Dichtungstheorien des kulturellen Zionismus und der jüdischen Kulturverbände dar. Die Autorin Carola Daffner ist Assistant Professor of German an der Southern Illinois University in Carbondale, USA. Als Writing Fellow am Robert Penn Warren Center for the Humanities promovierte sie 2007 an der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee.

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Gesundheit, Empathie und Ökonomie. Kostbare Werte in der Medizin. Jahrbuch Ethik in der Klinik, Bd. 4 € 48,00
Gesundheit, Empathie und Ökonomie. Kostbare Werte in der Medizin. Jahrbuch Ethik in der Klinik, Bd. 4 € 48,00
ISBN: 978-3-8260-4774-9
Reihen Nr: JEK
Band Nr: 4
Erscheinungsahr: 2011
Seitenanzahl: 348
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: A. Frewer / F. Bruns / W. Rascher: Ethik in der Medizin: Ökonomie und Empathie – I. Schwerpunkt Effi zienz, Empathie und Ethik in der Medizin – M. Kettner / T. Loer: Das Wirkbündnis in der Arzt/Patient-Interaktion als moralischer Maßstab für Ökonomisierungsprozesse im Krankenhaus – M. Neumann / C. Scheffer / M. Wirtz / P. Heusser / C. Woopen / F. Edelhäuser: Wie fi nanzielle Anreize die ärztliche Empathie beeinfl ussen. Eine Studie zur Perspektive onkologischer Patienten mit gesetzlicher und privater Krankenversicherung – A. W. Bauer: Ethik statt Empathie? Ursachen und Folgen knapper Ressourcen – A. Riedel: Empathie im Kontext der Ethikberatung. Überlegungen zu einer förderlichen Grundhaltung – II. Forum: Interdiszi plinäre Beiträge zu Problemen der Ökonomisierung in der Praxis der Medizin – A. Dietz: Rationierung und Gerechtigkeit. Strukturelle Fragen der Ökonomie im Gesundheitswesen – I. Emrich / L. Fröhlich-Güzelsoy / B. Friedrich / F. Bruns / A. Frewer: Ökonomisierung im Klinikalltag. Engpässe bei der stationären Versorgung aus Patientensicht – U. Bittner / L. Hennig: Lifestyle- Gentests. Indiz für eine Ökonomisierung in der Medizin und Herausforderung für das Selbstverständnis des Arztes? – L. Slotala: Berufsethische Probleme der Ökonomisierung am Beispiel der Rationalisierungsprozesse in der ambulanten Pfl ege – J. Streuli: Der „gute Arzt“ aus ökonomischer Perspekt ive. Medizin zwischen individuellem und sozialem Nutzen – W. Rascher: Pädiatrie in Zeiten ökonomischer Herausforderungen. Rationalisierung, Rationierung, Priorisierung – auch in der Kinder- und Jugendmedizin? – III. Diskussion: Fallstudienforum. Kommentare aus der Klinischen Ethik-beratung – A. Frewer / F. Bruns: „Inter-KEK“: Strukturfragen der Ethikberatung in komparativer Analyse – C. Bozarro / J. Boldt / Ethikberatung Freiburg: Palliative Sedierung am Lebensende? Ein Fallbericht aus der Ethikberatung – Kommentare aus Sicht anderer deutscher und internationaler Ethikberatungen – N. W. Paul / Klinisches Ethikkomitee Mainz: Klinischethischer Kommentar – N. Jömann / G. Rellensmann / Ethik-Komitee Münster: Kommentar: Palliative Sedierung am Lebensende – R. Porz / Ethikberatung Bern/Schweiz: Zum Fallbeispiel Palliative Sedierung. Eine narrative Herangehensweise im Schweizer Kontext – M. Peintinger / Ethikberatung Wien/Österreich: Überlegungen zur Sedierung am Lebensende – F. Bruns / A. Frewer: Klinische Ethikberatung und palliative Sedierung. Ein Vergleich unterschiedlicher Perspektiven – IV. Rezensionen – V. Dokumentation Die Herausgeber Andreas Frewer, Prof. Dr. med., M.A. Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg. Florian Bruns ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlagnen- Nürnberg. Wolfgang Rascher, Direktor der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Wissenschaftlicher Beirat: Alena M. Buyx, Tanja Krones, Georg Marckmann, Martin Mattulat, Marianne Rabe, Kurt W. Schmidt

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Giacomo Leopardi. Vermischte Gedichte. Poesie varie. Italienisch/Deutsch. Übersetzt von Heinz Gerd Ingenklamp. Kommentiert von Karl-Hans Brungs und Heinz Gerd Ingenkamp. 19,80 €
Giacomo Leopardi. Vermischte Gedichte. Poesie varie. Italienisch/Deutsch. Übersetzt von Heinz Gerd Ingenklamp. Kommentiert von Karl-Hans Brungs und Heinz Gerd Ingenkamp. 19,80 €
ISBN: 978-3-8260-4807-4
Seitenanzahl: 156
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die unter dem Titel „Poesie Varie“ (oder neuerdings auch „Poesie Disperse“) von italienischen Editoren zusammengestellten, von Giacomo Leopardi (1798-1837) selbst nicht veröffentlichten Gedichte stammen aus der Knabenzeit, der Jugend, der frühen Reifezeit und der Spätzeit des Dichters und geben somit einen wenn nicht umfassenden, so doch markanten und kennzeichnenden Eindruck von der Entwicklung seines poetischen Schaffens. Die frühesten hier übersetzten Werke zeigen, neben der offenbar mühelosen Eleganz des jungen Poeten, seinen an klassischen Vorbildern geschulten Formwillen und eine für seine Altersstufe erstaunliche Treffsicherheit beim Aufbau von Pointen. Der „Appressamento della morte“ (Des Todes Nahen) und die Satire „I nuovi credenti“ (Die Neubekehrten) sind Meisterwerke, die allein ihres Ranges wegen weithin bekannt zu werden verdienen. Die beiden Kanzonen, vor allem „Nella morte di una donna ...“ (Zu dem Tode einer Frau, die zum Morde hingab, mit ihres Leibes Frucht, der Verführer, durch Hand und Künste eines Chirurgen), sind ihrer Zeit weit voraus und bewegen heute wahrscheinlich mehr als zur Zeit ihrer Entstehung. Die griechischen Oden und der Neptunhymnus samt Kommentar stellen Leopardi als im klassischen Sinn „gelehrten Dichter“ vor: Fachleute werden sich daran erfreuen, Nichtfachleute werden sich eine Vorstellung von der erstaunlichen Bildung machen können, die sich bereits der junge Leopardi erworben hatte. Leopardi hatte sich den dringenden Rat des römischen Lyrikers Horaz (dessen vom 12-13jährigen Dichter scherzhaft nachgedichtete Ars poetica in diesen Band aufgenommen ist) zu Herzen genommen, mit der Publikation eigener Werke vorsichtig zu sein, eine Mahnung, die seither nicht in jede Dichtergilde eingedrungen ist. Wir sind jedenfalls dankbar, daß er seine aus unterschiedlichen, hier und da auch verständlichen Gründen zurückbehaltenen Parerga wenigstens aufbewahrt hat. Nicht wenigen von ihnen gebührt ein Platz oberhalb desjenigen, den ihnen der kritische Dichter selbst hat zuweisen wollen. In Deutschland gibt es seit nunmehr 20 Jahren eine Leopardi-Gesellschaft – was als Beleg dafür dienen kann, daß der Dichter dabei ist, jedenfalls hierzulande sein Publikum zu fi nden. Die Übersetzer Karl-Hans Brungs, Dr. phil., Studiendirektor (i.R.) in Mönchengladbach, schrieb seine Dissertation über Leopardis Aeneisübersetzung, die er edierte und kommentierte. Er kommentierte auch die genannte Übersetzung der „Paralipomeni“ Leopardis und verfaßte die Einleitung dazu. Heinz Gerd Ingenkamp, Dr. phil., ist Professor (i. R.) für Klassische Philologie an der Universität Bonn. Von 1984-2000 war er Mitglied des Vorstands der Schopenhauer-Gesellschaft, von 1992- 2000 als Präsident. 2006 erschien seine Übersetzung von Leopardis „Paralipomeni della Batracomiomachia“ in diesem Verlag.

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Globale Souveranität und Zivilgesellschaft. ca. 140 Seiten, ca. 29,80
Globale Souveranität und Zivilgesellschaft. ca. 140 Seiten, ca. 29,80
ISBN: 978-3-8260-4836-4
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Als drittem Glied im kritischen Triptychon liegt Globale Souveränität und Zivilgesellschaft ein bestimmter historischer Zeitpunkt zugrunde, nämlich, die endgültige Ratifi zierung der im Juli 1998 stattgefundenen Verabschiedung des Gründungsstatuts für den Internationalen Strafgerichtshof (ISGH bzw. International Criminal Court/ ICC) im März 2002. Im Ausgang von Hegels spekulativem Satz eines „Weltgerichts“ arbeitet sich die Analyse in Hauptund Subquästionen vor, die folgendermaßen angeordnet sind: THESE/Erste Quästion: Die Internationalen Gerichtshöfe und der Daseinsmonismus – ANTITHESE/Zweite Quästion: Der Daseinsmonismus, anthropologische Tautologien und die trophe toû bíou als die fehlende existentielle Kategorie seit der Antike – SYNTHESE/Dritte Quästion: Die Etablierung und Conservatio internationaler Souveränität in der Zivilgesellschaft vor dem Hintergrund des Daseinsmonismus. Der Autor Seit seiner Harvard-Zeit beschäftigt sich der Autor mit demselben Thema: Wenn wir von einem raumzeitlich begrenzten Wahrnehmungsvermögen und Ortungsvermögen der sterblichen Spezies homo sapiens ausgehen, bezogen auf den Globus als eine jeweils subjektrelative, daher raumzeitlich begrenzte Bezugsmatrix, welche existentialistischen Einsichten gewinnen wir? Dementsprechend hat der Autor zum ersten Mal die Frage nach „dem Daseienden als solchen“ gestellt und Grundlagenforschung in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Theorieansätzen unternommen, um die Grundzüge einer „Analytik des Daseienden“ zu verdeutlichen. Der Autor beschreibt die zwei Grundbegriffe seiner Analytik des Daseienden: die wesentlichen Attribute des homo sapiens im Kollektiv und innerhalb seiner jeweiligen Lebenswelt, von den nur kontingenten Attributen der Spezies zu unterscheiden. Dr. phil. Kenneth Mills studierte bei Hilary Putnam, Dieter Henrich, Robert Nozick, Martha Nussbaum und Thomas Pogge an der Harvard University in den USA. Als Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin unterrichtete er zwei Jahre Philosophie und schloß dort seine Magisterarbeit als Luftbrückendank-Stipendiat unter der Betreuung von Ernst Tugendhat und Wilhelm Schmidt-Biggemann ab. Die Promotion hat Mills bei Peter Sloterdijk an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe abgeschlossen. Mills wohnt als freier Schriftsteller in Berlin.

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