Verlag Königshausen & Neumann
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Romanistik  
 


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Littérature maghrébine et littérature mondiale € 30,00
ISBN: 978-3-8260-1027-9
Erscheinungsahr: 1995
Seitenanzahl: 192

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Mémoire et métamorphose. Aimé Césaire entre l'oral et l'écrit. € 49,80
Mémoire et métamorphose. Aimé Césaire entre l'oral et l'écrit. € 49,80
ISBN: 978-3-8260-4316-1
Erscheinungsahr: 2010
Seitenanzahl: 436
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die in diesem französischsprachigen Buch vereinten Essays, unter ihnen zahlreiche, bislang unpublizierte Arbeiten, bieten eine neue, anthropologisch und komparatistisch orientierte Analyse des lyrischen Werks von Aimé Césaire. Sie nehmen ihren Ausgangspunkt von der ersten, in der Forschung unbeachteten Fassung des Cahier d‘un retour au pays natal (1939), deren Relevanz für die Césairesche Poetik nachgewiesen wird, und schreiten mit Themen wie der Mythenrezeption (Ödipus, Eshou), der Spezifik der Tombeaux-Gedichte und der Kosmogonie Césaires die Entwicklung des Autors bis hin zu seinen letzten, 1989 publizierten Gedichten ab. Der komparatistische Ansatz bettet die Analysen stets in den weiten intertextuellen Horizont ein, der für Césaire spezifisch ist und in dem vielfache Neuentdeckungen gelingen. Mit dem Thema von Oralität und Schriftlichkeit wird schließlich herausgearbeitet, was die gesamte Werkgeschichte prägt: die Mobilität der Texte des Autors. Die Autorin Lilian Pestre de Almeida ist eine der ausgewiesensten Césaire-Spezialistinnen und hat französische und frankophone Literatur an den Universitäten von Rio de Janeiro, Laval (Québec) und Paris III gelehrt. Sie bereitet zur Zeit die erste kritische Edition des Cahier d‘un retour au pays natal vor, die als Teil einer Gesamtedition der Lyrik Aimé Césaires demnächst in Paris erscheinen wird.

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Postmoderne Lyrik - Lyrik in der Postmoderne. Studien zu den romanischen Literaturen der Gegenwart € 29,80
ISBN: 978-3-8260-3345-2
Erscheinungsahr: 2007
Seitenanzahl: 288
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: E. Bauer: Voyage en Digitalie. Französische Lyrik im Zeichen des Computers - R. Fajen: Poesie der Allgegenwart. Zur Lyrik der "scrittori cannibali" - Th. Greiner: "L'ipotesi che tutto sia un bisticcio". Zur Lyrik des späten Montale - K. Hahn: "Ici en deux" - Zum Verhältnis von Subjekt und Materialität in André Du Bouchets luftigem Schreiben - M. Kleinhans: Die italienische Dichterin Patrizia Valduga: Violente Mystik und lyrisches Medikament oder postmoderne Nichtigkeiten? - M. Kunz: Lyrik und Terrorismus: Die Madrider Attentate vom 11. März 2004 und ihre poetische Verarbeitung - W. Nitsch: Photographie und Poesie bei Gérard Macé - H. Partzsch: Rhetorik des Authentischen - H. Paschen: ‚Mit Dingen sprechen': poesia anti-diarréica. Das Verhältnis der Poetik João Cabral de Melo Netos zur Diskussion um die Postmoderne - G. Penzkofer: Metamorphosen des Raums. Zur spatialistischen Lyrik von Pierre und Ilse Garnier - S. Rubenis: 15 Desideri von Alda Teodorani: ein poplyrisches Ton-Bild-Text-Werk - I. Scharold: La tentation de l'anonyme. Die französische Lyrikerin Esther Tellermann - M. Sokol: Anmerkungen zur Postmoderne-Diskussion aus der Perspektive der Rap-Forschung Der Herausgeber Gerhard Penzkofer (Jahrgang 1950), Studium der Romanistik und der Slawistik in München, Lille und Warschau, seit Herbst 2000 Professor für französische und spanische Literatur an der Universität Würzburg.

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Subversive Romantik in Gustavo Adolfo Bécquers Dichtung über die Dichtung. Stiftung für Romantikforschung Bd. 50 € 38,00
Subversive Romantik in Gustavo Adolfo Bécquers Dichtung über die Dichtung. Stiftung für Romantikforschung Bd. 50 € 38,00
ISBN: 978-3-8260-4384-0
Reihen Nr: StRo
Band Nr: 50
Erscheinungsahr: 2010
Seitenanzahl: 272
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: In einer vom herkömmlichen Sprachgebrauch abweichenden Bedeutung versteht der spanische Romantiker Gustavo Adolfo Bécquer Dichtung nicht primär als Wortkunstwerk, sondern als vorsprachliche, dynamische Größe von immerwährender Präsenz. Die Leistung des Dichters besteht bereits in seiner einzigartigen schöpferischen Wahrnehmungsweise. Dichten und Erfahren sind somit identisch. Im Mittelpunkt dieser Studie steht das lyrische Werk. Unter Berücksichtigung der weitgefächerten Bildlichkeit werden zahlreiche intratextuelle Bezüge zu den Prosatexten herausgestellt, um die hinter der vordergründigen Liebesthematik verborgene poetologische Sinnschicht der Gedichte freizulegen. Der Fokus liegt hierbei auf dem bislang unberücksichtigten Aspekt des Unvollendeten, Prozesshaften. In seiner konstanten Absage an alles abschlusshaft Erstarrte offenbart der Andalusier eine latente Auflehnung gegen Systemzwang und fest etablierte ästhetische Wertmaßstäbe, die seiner gesamten Dichtungstheorie eine subversive Tönung verleiht. Diese äußert sich in der unkonventionellen Verwendung normierter Vorstellungsschemata – insbesondere in der Umdeterminierung des traditionellen Genderkonstrukts, welche mit der Dominanz des Weiblichen über das Männliche die von Bécquer wiederholt beklagte Unfassbarkeit der in der Frau personifizierten Dichtung widerspiegelt. Die Autorin Simone Freyda studierte Romanistik und Neuere Anglistik / Amerikanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie mit der vorliegenden Arbeit auch promovierte. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Dozentin in der Erwachsenenbildung.

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Traumwissen und Traumpoetik. Onirische Schreibweisen von der literarischen Moderne bis zur Gegenwart. € 48,00 € 48,00
Traumwissen und Traumpoetik. Onirische Schreibweisen von der literarischen Moderne bis zur Gegenwart. € 48,00 € 48,00
ISBN: 978-3-8260-4346-8
Erscheinungsahr: 2011
Seitenanzahl: 360
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die enge Verflechtung von Traumwissen und Poetik charakterisiert, so die Annahme dieses Bandes, die Literatur der Moderne von ihren Anfängen über ihre postmodernen Spielarten bis in die Gegenwart. An Texten von Charles Baudelaire bis Hélène Cixous, von Gabriele d'Annunzio bis Antonio Tabucchi, vom frühen Franz Kafka bis zum späten Ernst Jünger lassen sich Poetiken ablesen, die den Traum und seine Mechanismen zum Modell literarischen Schreibens machen. Der vorliegende Band geht von der historischen Wandelbarkeit des Traumbegriffs aus und rückt dabei den Dialog von Literatur- und Wissensgeschichte in den Fokus der Aufmerksamkeit. Insbesondere beleuchtet er die poetologische Dimension des Traums und stellt die Frage, wie und auf der Grundlage welchen Traumwissens die literarische Moderne onirische Schreibweisen entwickelt. Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf nichtfreudianischen Traumkonzeptionen, die in der Forschung bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. S. Goumegou / M. Guthmüller: Traumwissen und Traumpoetik: Zur Einführung - I. Traumpoetik am Beginn der literarischen Moderne - C. J. Bischoff: ‚Rêves hiéroglyphiques et surnaturels'. Zur Poetik des Traums in den Prosagedichten Baudelaires - I. Baumann: ‚Rêve' und ‚rêverie'. Zwei Typen der lyrischen Imagination am Beispiel einiger Illuminations Arthur Rimbauds - D. Stöferle: Dämonen, Halluzinationen und der Traum der Erkenntnis. Flauberts Tentation de saint Antoine - D. Scholler: Rom in Weiß. Stadt und Traum in Gabriele D'Annunzios Roman Il piacere - II. Traumwissen und Traumpoetik jenseits von Freud - J. Carroy: ‚Récits de rêves' zwischen Wissenschaft und Literatur im Frankreich des 19. Jahrhunderts - M. Guthmüller: Con gli occhi chiusi - zu einer Ästhetik des Traums in der italienischen Moderne - H.-W. Schmidt-Hannisa: "Die Plazenta der Bilder". Träume in den Tagebüchern Ernst Jüngers - H. Pfeiffer: Traum und Tagtraum: Henri Michaux. Über eine Geburt der Poetik aus der Traumkritik - R. Ceserani: Calvinos sichtbare Träume - III. Traumhaftigkeit im Zeichen Kafkas und der Surrealisten - S. Goumegou: Surrealistisch oder kafkaesk? Zur Traumpoetik Roger Caillois' und dem Problem literarischer Traumhaftigkeit im 20. Jahrhundert - S. Kaul: Traumkomik. Zu Kafka und Polanski - C. Solte-Gresser: "Alptraum mit Aufschub". Ansätze zur Analyse literarischer Traumerzählungen - S. Waelti: Traum und Simulakrum. Pierre Klossowski als ‚souffleur des rêves' - IV. Traum, Wirklichkeit und Schrift - A. Nickenig: "Arrach[é] au rêve de la vie". Häftlingsträume und Lagertrauma in literarischen Texten über die Shoah (Levi, Antelme, Semprun) - B. Kuhn: "essere reale al di fuori del reale". Traumpoetik und ‚Wirklichkeit' im Werk Antonio Tabucchis - B. Heymann: Traum - Szene - Schrift. Zur Poetik des Traums bei Hélène Cixous. Die Herausgeberinnen: Susanne Goumegou, wiss. Assistentin für französische und italienische Literatur an der Ruhr-Universität Bochum, Promotion 2004 mit der Arbeit Traumtext und Traumdiskurs. Nerval, Breton, Leiris. Marie Guthmüller, wiss. Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum auf einer DFG-fi nanzierten Stelle mit dem Projekt „Oltre Freud? Traum und Traumwissen in der italienischen Moderne“; Promotion 2007 mit der Arbeit Der Kampf um den Autor. Abgrenzungen und Interaktionen zwischen französischer Literaturkritik und Psychophysiologie 1858-1910.

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Von Häusern und Menschen. Literarische und filmische Diskurse über das Haus im 19. und 20. Jahrhundert. € 39,80
Von Häusern und Menschen. Literarische und filmische Diskurse über das Haus im 19. und 20. Jahrhundert. € 39,80
ISBN: 978-3-8260-4348-2
Erscheinungsahr: 2011
Seitenanzahl: 328
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: 1 Poetologische Aspekte des Hauses in Literatur und Film – S. Kleinert: Das Haus im italienischen Verismus als geschichtlicher Raum und Gendertopographie – A. Keilhauer: Umzüge im naturalistischen Roman – D. Bengsch: „L’entrée est ici“: Der erzählpoetische Diskurs des Hauses in Aminadab von Maurice Blanchot – M. Neuhofer: Zur Poetik des Hauses im Eheroman bei Gustave Flaubert, Danièle Sallenvave und Natalia Ginzburg – 2 Architektur und Inszenierung des Hauses – O. Müller: Gothic Combourg? Der Schauerroman und das unheimliche Haus des Vaters in Chateaubriands Mémoires d‘Outre-Tombe – A. Scholler-Schärf: Das dekadente Haus als antibürgerlicher Raum – theatrale Häuslichkeit bei Emile Zola, Gabriele D’Annunzio und Joris-Karl Huysmans – T. Amos: Die Architektur des Magischen Realismus in Buzzatis Il deserto dei Tartari – E. Tiller: Bagheria: Dacia Marainis Behausung autobiographischer Refl exion und fi ktionaler Genealogisierung – 3 Haus, Familie, Identität – M. Albert: Das Haus als Ort von Identität, Geschichte und Heimat: Pierre Bergounioux’ La maison rose – H. Ehrlicher: Tote im spanischen Haus: Unheimliche Familienkonstellationen im spanischen Film vor und nach Franco – R. Lagabrielle: Queering the house. Haus und Begehren im Film Crustacés et coquillages (Olivier Ducastel und Jacques Martineau, 2005) – J. E. Fortin: Das Haus in den Romanen von Tanguy Viel und Salvatore Mannuzzu – 4 (Ab-)geschlossenheit und Begrenzungen im Haus – K. van der Meer: Künstliche Früchte und Winterkartoffeln. Ein Blick in die veristischen Wohnwelten von Neera, La Marchesa Colombi und Matilde Serao – V. E. Gerling: Privater und öffentlicher Raum als Leitmotive im Film Madame Bovary von Jean Renoir – A.-B. Binder: Weibliche Identität im geschlossenen Raum: Mutter-Tochter- Beziehungen in Lorcas La casa de Bernarda Alba und ihre literarischen Verarbeitungen von La virgen roja – G. Febel: Innen- und Außenräume bei Nina Bouraoui, Marie Ndjaye, Faou Diome, Miriam Warner-Veyra und anderen frankophonen Autorinnen der Gegenwart – 5 Formen von Unbehaustheit – F. Estelmann: Nostalgisches Nomadentum: Metaphern des Behausten und des Unbehausten im Erzählwerk Isabelle Eberhardts – M. Stemberger: Die Häuser der Unbehausten: Raum und Identität bei Irène Némirovsky – K. Ackermann: Das Haus als Ort der Verlusterfahrung und Gewaltphantasie bei Blaise Cendrars – S. Winter: Fester Wohnsitz, lose Bindung. Zu Mathieu Lindons Roman Chez qui habitons-nous? Die Herausgeberinnen: Monika Neuhofer ist Lehrbeauftrage am FB Romanistik der Universität Salzburg. Kathrin Ackermann ist Ao. Univ. Prof. am FB Romanistik der Universität Salzburg.

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