ISBN: 978-3-8260-3137-3 Reihen Nr: Pall Band Nr: 1 Erscheinungsahr: 2006 Seitenanzahl: 80 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Vorwort - Szenen einer Krankheit: Karola Graf: Aus der Perspektive einer Patientin - Herbert Scheuring: Aus der Perspektive eines Angehörigen - Stephanie Lindemann: Aus der Perspektive einer Pflegekraft - Rainer Schäfer: Aus der Perspektive eines Arztes - Ethische Konflikte im Spannungsfeld von Fürsorge und Selbstbestimmung - Podiumsdiskussion: Prof. Dr. med. Christof Müller-Busch, Berlin, Roland Stockmann, Direktor des Amtsgerichtes, Würzburg, Pfr. Bernhard Stühler, Krankenhausseelsorger, Juliusspital Würzburg, Moderation: Eberhard Schellenberger, Bayerischer Rundfunk Die Herausgeber Rainer Schäfer ist Chefarzt für Anästhesie und Intensiv- und Palliativmedizin am Juliusspital Würzburg. Günter Schuhmann ist Lehrer für Pflegeberufe und Leiter der Palliativ-Akademie.
ISBN: 978-3-8260-2542-6 Reihen Nr: BmPs Band Nr: 12 Erscheinungsahr: 2004 Seitenanzahl: 149 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der deutliche Anstieg chronischer Erkrankungen stellt sowohl für den einzelnen Patienten als auch für die Gesellschaft eine zentrale Herausforderung dar. Viele Patienten fühlen sich durch die Diagnose aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen. Die Erkrankung zwingt die Patienten, ihr Leben neu zu gestalten. Bei der Bewältigung dieser Situation gibt es noch zu wenig professionelle Hilfestellungen. Trotz des großen Aufschwungs bei der Erforschung von Prozessen der Krankheitsverarbeitung lassen sich Desiderata sowohl bezüglich der wissenschaftlichen Erschließung des Gebietes als auch hinsichtlich der praktischen Anwendungsmöglichkeiten der bisherigen Ergebnisse konstatieren. In einer kritischen Analyse werden aus wissenschaftstheoretischer Perspektive Ergebnisse und Desiderata des Forschungsfeldes identifiziert. Anhand von Forschungsprojekten des Autors zu chronischem Rückenschmerz und zu Pankreaserkrankungen, bei denen er Verfahren aus dem Forschungsprogramm Subjektive Theorien (FST) berücksichtigt, wird aufgezeigt, wie durch den Einbezug neuer methodologischer und meta-theoretischer Aspekte die dargestellten Probleme gelöst werden können. Die Arbeit demonstriert die Fruchtbarkeit eines erweiterten Forschungsvorgehens sowohl für die wissenschaftliche Theorienbildung als auch für die praktische Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse bei der Unterstützung von Patienten. Der Autor PD Dr. Rudolph F. Wagner, Dipl.-Psych., Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Supervisor, Leitender Psychologe am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-2421-4 Reihen Nr: ZThP Band Nr: 3 Erscheinungsahr: 2002 Seitenanzahl: 156 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um den ersten deutschsprachigen Buchband, der sich ausschließlich mit dem Thema ,Ethik in der Zahnheilkunde' auseinandersetzt - und dies zu einer Zeit, in der die übergeordnete Fachdisziplin ,Medizinische Ethik' längst über eine Vielzahl richtungsweisender Veröffentlichungen verfügt. In der zahnärztlichen Praxis stehen tagtäglich wesentliche menschliche Werte auf dem Spiel, denn die Therapie des Zahnbehandlers zielt u.a. auf die Wiederherstellung bzw. den Erhalt der oralen Funktionen, welche die Vitalfunktionen Ernährung und Verdauung ebenso beeinflussen wie die Fähigkeit zur Artikulation und Kommunikation, auf das Erleichtern oder Verhindern u.U. schlimmster Schmerzen und auf die Wahrung bzw. Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes des Patienten und dessen Einfluß auf Physis und Psyche. Die Beiträge des vorliegenden Themenbandes zeigen auf vielfältige Weise, daß die diagnostischen und therapeutischen Interventionen des Zahnarztes zahlreiche aus ethischer Sicht relevante Implikationen bergen, die das Zahnarzt-Patient-Verhältnis, das Verhältnis der Zahnbehandler untereinander und das Auftreten der zahnärztlichen Profession nach außen betreffen. Geleitwort von H. Weber - D. Groß und G. Keil: ,Ethik in der Zahnheilkunde' - eine entbehrliche Disziplin? - A. Karenberg: Zahnheilkunde und Ethik in Deutschland - Probleme und Perspektiven - D. Groß und K. Groß: Die ,Musterberufsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen' in ethischer Sicht - R. Carl: Ebenbürtigkeit und Verbundenheit. Ethische Fragen in der allgemein-zahnärztlichen Praxis - G. Kreyer: Die Psychosomatik des Orofazialsy-stems - Eine fachliche und ethische Herausforderung - J. Margraf-Stiksrud: Die Furcht vor dem Zahnarzt. Zum verantwortungsvollen Umgang mit Angstpatienten - R. Vollmuth: Rechtliche und ethische Betrachtungen zur ,Ästhetischen Zahnheilkunde'. Der Versuch einer Standortbestimmung - E.-R. Rohde: Wer bezahlt das? Der Anspruch auf technisch mögliche zahnärztliche Behandlung unter begrenzten Ressourcen - Kurzbiographien der Autoren - Personenregister - Sachregister Der Herausgeber Dominik Groß, geb. 1964 in St. Wendel, studierte Humanmedizin, Zahnmedizin und Geschichte in Homburg, Saarbrücken und Ulm und ist seit 1999 tätig als Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-2420-7 Reihen Nr: WüKr Band Nr: 2 Erscheinungsahr: 2002 Seitenanzahl: 108 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Im November 2001 fand an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg das zweite Treffen des von Ulf R. Rapp initiierten, überregionalen ,Würzburger Kreises' statt. Jenes Expertengremium dient der Erörterung ethischer Fragen in der Stammzellforschung und steht im Zusammenhang mit dem Sonderforschungsbereich ,Entwicklung und Manipulation pluripotenter Zellen'. Der vorliegende zweite Buchband bietet neben einer Einführung in die Thematik (Dominik Groß, Gundolf Keil, Ulf R. Rapp sowie Jobst Böning) und Fachvorträgen (Albrecht Müller, Erik Lundgren sowie Trutz Rendtorff) eine um Fußnotenkommentare ergänzte Wiedergabe der öffentlichen und der nichtöffentlichen Diskussion des ,Würzburger Kreises'. Die Herausgeber Dominik Groß ist Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Würzburg; Gundolf Keil ist Leiter des ,Instituts für Geschichte der Medizin' an der Universität Würzburg; Ulf R. Rapp ist Leiter des ,Instituts für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung' an der Universität Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-2379-8 Reihen Nr: BmAn Band Nr: 4 Erscheinungsahr: 2005 Seitenanzahl: 192 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Mit dieser für den Druck überarbeiteten, 1995 von der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin angenommenen Dissertation, liegt erstmals eine werkgeschichtliche und systematische Darstellung zu Alfred Prinz Auersperg vor. 1899 in Weitwörth bei Salzburg geboren, findet Auersperg nach dem Studium der Jurisprudenz, Philosophie und schließlich Medizin in der Neurophysiologie (bei Franz von Bücke) die Grundlegung seiner weiteren Arbeiten. Diese führen ihn in den dreißiger Jahren zu Viktor von Weizsäcker nach Heidelberg. Dort leistet er mit den sinnesphysiologischen Untersuchungen zum "biologischen Zeitbegriff" einen wesentlichen Beitrag zur Formulierung der Gestaltkreislehre. Seine Kritik an den Prämissen der klassischen Neurophysiologie mündet in eine "phänomenologische Biologie", die ihn einerseits den situativen und biographischen Charakter des Schmerzes entdecken läßt, andererseits aber auch überraschende Verbindungen zu Goethes Lehre vom Urphänomen und der Kosmogenese bei Teilhard de Chardin eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgt er einem Ruf an die Universität in Concepción (Chile), um dort die Psychiatrische Klinik aufzubauen und zu leiten. Neben ihrem wissenschaftshistorischen Wert erlangt die vielzitierte "Heidelberger Schule der Medizin" im Ergebnis dieser Untersuchung auch aktuelle Bedeutung für die Entwicklung der Neurowissenschaften. Der Autor Martin Sack studierte Medizin in Homburg/Saar und Berlin, wurde 1995 mit der vorliegenden Arbeit zum Dr. med. promoviert, und ist seit 1993 Assistent an der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover. Zur Zeit arbeitet er an seiner Habilitation zu Störungen der psychophysischen Regulation bei seelisch traumatisierten Menschen.
ISBN: 978-3-8260-2177-0 Erscheinungsahr: 2002 Seitenanzahl: 124 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Viele Gerichtsmediziner, Pathologen, Juristen und Kriminologen fordern seit Jahren eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die äußere und innere Leichenschau. Ihre Kritik zielt hierbei durchaus in verschiedene Richtungen: Unzureichende und uneinheitliche gesetzliche Vorgaben werden ebenso beklagt wie bestehende Mängel bei der Durchführung der Leichenschau oder eine unzureichende Akzeptanz aufseiten der Bevölkerung. Dabei ist bisweilen von "Fehlleistungen", von einer anhaltenden "Misere" und sogar von einer "unendlichen Geschichte" die Rede. Diese Feststellung unterstellt, daß die gegenwärtigen Probleme im Bereich der Leichenschau eine historische Dimension aufweisen. Damit erhebt sich zugleich die Frage, inwieweit die aktuellen Defizite tatsächlich geschichtlich begründbar sind bzw. sie sich bis zu den Anfängen einer institutionalisierten Leichenschau zurückverfolgen lassen. Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für die vorliegende Arbeit, die sowohl auf archivalische Quellen und zeitgenössische Druckschriften als auch auf die verfügbare aktuelle Sekundärliteratur zurückgreift, Die beiden nachfolgenden Kapitel beschäftigen sich mit der gegenwärtigen Praxis der äußeren und inneren Leichenschau in Deutschland. Auch hier gilt es die gesetzlichen Rahmenbedingungen ebenso zu erfassen wie aktuelle Klagen und Verbesserungsvorschläge. Der Autor Dominik Groß ist seit 1998 PD am Institut für Geschichte der Medizin in Würzburg; Gundolf Keil ist seit 1973 Ordinarius und Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin in Würzburg; Ulf R. Rapp ist seit 1993 Professor für Molekulare Zellbiologie und Direktor des Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung (MSZ) in Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-2176-3 Erscheinungsahr: 2003 Seitenanzahl: 492 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Name Gundolf Keil ist untrennbar verbunden mit der Medizingeschichte Würzburgs: Seit 1972 ist Professor Keil Vorstand des ,Instituts für Geschichte der Medizin' der Universität Würzburg, seit 1975 Herausgeber der Monographie-Reihe ,Würzburger medizinhistorische Forschungen', seit 1982 Vorstandsmitglied und seit 2001 Ehrenvorsitzender der ,Würzburger medizinhistorischen Gesellschaft', seit 1983 Herausgeber der ,Würzburger medizinhistorischen Mitteilungen'. Wenngleich Würzburg also seit 1972 als zentrale Wirkungsstätte von Gundolf Keil gelten kann, blieb sein wissenschaftlicher Einfluß doch zu keinem Zeitpunkt auf die unterfränkische Metropole beschränkt oder auch nur konzentriert. Die Autorenschaft der vorliegenden Festschrift macht deutlich, daß Gundolf Keil stets den Austausch mit Kollegen des In- und Auslandes gepflegt hat - und dies nicht allein in den Fächern Medizingeschichte und Medizinische Ethik, sondern ebenso auf den Gebieten der Philologie und der Völkerkunde. Erklärbar wird dieses breite Forschungsspektrum durch die Tatsache, daß Professor Keil sich ebenso als Mediziner wie als Geisteswissenschaftler begreift und sich den betreffenden Fächern - der Humanmedizin und den Geisteswissenschaften in ihrer disziplinären Vielfalt - gleichermaßen verpflichtet fühlt. Der vorliegende Buchband zu Ehren von Gundolf Keil trägt dieser Ausrichtung in Titel und Inhalt Rechnung. Die Herausgeber Dominik Groß, Promotion in den Fächern Zahnmedizin, Geschichte und Humanmedizin, Habilitation im Fach Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg Monika Reininger, Studium der Germanistik und Gräzistik, Promotion in Älterer Germanistik, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg.