ISBN: 978-3-8260-4352-9 Reihen Nr: TeTh Band Nr: 11 Erscheinungsahr: 2010 Seitenanzahl: 304 Sprache: deutsch Kurzinhalt: The beginnings of literary modernism brought a radically new attitude to the narrated self. Drawing on Bourdieu’s theory of the literary field, the study traces this change to an epistemic shift from hierarchical to relational patterns of identity-formation – a shift that writers were among the fi rst to confront. It shows how the modernist avant-garde responded to these developments by developing an objective, analytic perspective on their fictional selves, in effect turning their fi ction into laboratories for social action in a relational world. Through detailed readings in the works of Henry James, James Joyce, and Ernest Hemingway, it traces the emergence of a new set of narrative techniques that was at the same time a new epistemological category: the self as object in modernist fi ction. Der Autor Timo Müller unterrichtet amerikanische Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Neben der vorliegenden Arbeit hat er Aufsätze zu Poe, Faulkner, und literarischer Ökologie veröffentlicht.
ISBN: 978-3-8260-4276-8 Erscheinungsahr: 2010 Seitenanzahl: 220 Sprache: deutsch Kurzinhalt: J. Horner: The Medium Is the Message ? New Venues for Canadian Poetry in English Canada – D. Cooley: Feminism in Contemporary Canadian Poetry – B. Sentes: Charm Schools : Modes of Petitio Benevolentiae in Contemporary Canadian Poetry – M. Martín: Identity and Language in American Experimental Poetry : The Editorship Venture – M. Brito: Editing Little Magazines of American Poetry: From Poetry for Minorities to Voices of Acceptance – D. Büscher-Ulbrich: The Poet/Poem as Agent Provocateur : Sounding the Performative Dimension of Amiri Baraka’s “Somebody Blew Up America” – M. Pfeiler: Remediating The Making of Americans : A Twenty-First-Century Poetry Film in the Context of Twentieth and Twenty-First-Century Poetry Films and New Media – J. Novak: “Lip Up Fatty!” – Marketing Live Poetry as Popular Culture – S. Sorensen: John K. Samson, Poet Laureate of Winnipeg Rock – M. Oguchi: The Power of Multiplication. A Defense of Poetry in the Age of Hazy Identity – M. Mitsutani: Oral Readings and the Strange State of Poetry in Japan – G. Banita: Poetry and Collective Grief: The Popular Turn to Lyricism after 9/11 – M. Peterfy: Between Liberal Push and Sentimental Pull: American Poetry and the Forty-fourth American President – K. Martens: Poetic Progress as Poetic Regress? Der Herausgeber Klaus Martens is the author and editor of a range of comparatist scholarly books and articles on American, Canadian und European literary subjects. As a literary editor and translator he has published editions and single works by John Ashbery, Elisabeth Bishop, Christopher Middleton, Wallace Stevens, Dylan Thomas and Derek Walcott.
ISBN: 978-3-8260-4249-2 Reihen Nr: EpiL Band Nr: 696 Erscheinungsahr: 2009 Seitenanzahl: 296 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Die literarische Figur bei William Faulkner steht im Vordergrund dieser Arbeit. Seine Romane haben bis heute nichts von ihrer Kraft verloren, was zu einem erheblichen Teil seiner Figurenzeichnung zuzuschreiben ist. Diese Figuren müssen nicht erst von einer historischen Patina befreit werden, um wirklich verstanden werden zu können. Ein Faulkner-Leser bleibt nicht gleichgültig, auch wenn der erste Eindruck oft aus Frustration besteht, weil sich die anspruchsvolle Erzähltechnik mitunter zur Geduldsprobe entwickelt. Es wird der Frage nachgegangen, wie es dem Südstaatler gelingt, Figuren zu schaffen, die beim Leser nachhaltig Eindruck hinterlassen. Dies wird inhaltlich und formal untersucht, wobei die textimmanente Interpretation stets im Vordergrund steht und Ausgangspunkt jeder Argumentation bildet. Als zentrales Hilfsmittel erweist sich dabei die Dichotomie „Selbst“- und „Fremdcharakterisierung“. Untersucht werden The Sound and the Fury, Light in August und Absalom, Absalom! – drei Romane, die zweifelsohne zu den besten Faulkners zählen und alle in dessen fiktiver Südstaatenlandschaft Yoknapatawpha County angesiedelt sind. Die Autorin Sylvia Lange studierte Germanistik und Anglistik an der University of Southampton und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo 2009 auch die Promotion mit dieser Arbeit erfolgte.
ISBN: 978-3-8260-4178-5 Reihen Nr: TeTh Band Nr: 10 Erscheinungsahr: 2009 Seitenanzahl: 336 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Die in der vorliegenden Untersuchung behandelten, etwa zwischen 1700 und 1860 entstandenen Texte über die Industriewelt – Georgica, local poems, Reiseberichte, Melodramen, Erzählungen und Romane – spiegeln die sich verändernde Wahrnehmung der Industrialisierung durch die Zeitgenossen: Anfangs werden neue Arbeitsformen, technologische Errungenschaften und gesteigerte Produktivität gefeiert; später richtet sich das Augenmerk immer mehr auf die politischen und sozialen Begleiterscheinungen der Industriellen Revolution. An den Texten werden auch die einschneidenden Folgen des historischen Umbruchs für die Literatur selbst erkennbar. Die Pluralisierung der Gesellschaft, die Entstehung neuer spezialisierter Wissensdisziplinen und die damit einhergehende Differenzierung der Diskurse führen dazu, dass die Literatur ihre Funktion als Medium eines universellen polite unspecified intercourse verliert und sich zudem gegen die immer dominanter auftretenden Gesellschaftswissenschaften – vor allem die political economy – behaupten muss. Ihre traditionelle interdiskursive Funktion kann sie mit offenen, dialogischen Formen bewahren, in denen es gelingt, eine Vielzahl von Sprachen und Blickpunkten in einem strukturierten Ganzen zusammenzuführen. Der Autor Rudolf Beck unterrichtete von 1980 bis 2006 als Akademischer Direktor englische Literatur an der Universität Augsburg.
ISBN: 978-3-8260-4150-1 Erscheinungsahr: 2009 Seitenanzahl: 224 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Dieses Buch zeichnet die historische Entwicklung nach, die sich hinter den jüngeren Kontroversen um das Verhältnis von Naturwissenschaft, Rhetorik und Literatur verbirgt. Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Epoche der frühen Neuzeit, in der die Naturwissenschaft sich als eigenständige Kommunikationsform herausbildete, sowie Großbritannien, das mit der Gründung der Royal Society bereits früh eine Führungsrolle in der Durchsetzung der „experimentellen Philosophie“ einnahm. Von den vier Abschnitten des Buches widmet sich der erste den Auseinandersetzungen der jüngsten Zeit. Diskutiert werden unterschiedliche Positionen der Wissenschaftsrhetorik, wissenschaftliche Positionierungen und Abgrenzungen sowie das Verhältnis der „zwei Kulturen“. Die Rhetorik der frühen Royal Society und ihre Wirkung auf nachfolgende Jahrhunderte stehen im Zentrum des zweiten Teils. Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Herausbildung des Experimentberichts, der seit dem 17. Jahrhundert eine entscheidende Schnittstelle zwischen dem wissenschaftlichen und dem literarischen Diskurs bildet. Im Zentrum des letzten Teils stehen wissenschaftliche Selbstinszenierungen, wie sie seit der frühen Neuzeit regelmäßig zu beobachten sind. Der Autor Richard Nate ist Professor für Englische Literaturwissenschaft und Mentor des Europastudiengangs an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bei Königshausen & Neumann erschienen bisher die Monographie Amerikanische Träume: Die Kultur der Vereinigten Staaten in der Zeit des New Deal (2003) und der in Kooperation mit Elke Ronneberger-Sibold herausgegebene Band Europäische Sprachenvielfalt und Globalisierungsprozess (2009).